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TU Dresden: Exzellenzcluster From Cells to Tissues to Therapies

Im Rahmen der gemeinsamen Initiative des Bundes, der DFG und des Wissenschaftsrates wird das Exzellenzcluster in den nächsten fünf Jahren mit jährlich 1,5 Millionen Euro gefördert.


Das Dresdner Konzept des Exzellenzclusters stellt eine Erweiterung des 2005 durch die DFG bereits für eine Förderung ausgewählten Forschungszentrums für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) dar. Derzeit bilden 54 Gruppen zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft das Netzwerk des interdisziplinären Forschungszentrums und konzentrieren sich dabei auf die Bereiche Regeneration, Stammzellen und Tissue Engineering. Eine Besonderheit des CRTD ist, dass es das erste Forschungszentrum Deutschlands ist, das adulte Stammzellen in den Mittelpunkt rückt.


Hauptaufgabe des CRTD ist, Grundlagenforschung für bessere Therapieverfahren u.a. für Leukämie, Diabetes, Herzkreislauferkrankungen und degenerative Erkrankungen des Nervensystems zu betreiben. Hierzu werden mit Hilfe von Modellorganismen Mechanismen studiert, die die Funktion von Stammzellen kontrollieren. Am CRTD werden neuartige regenerative Therapien getestet und diese mit Partnern aus der Wirtschaft in vermarktbare Produkte umgewandelt. Dadurch soll sich das CRTD in ein führendes Forschungszentrum für Regenerative Therapien in Europa entwickeln.


Inhaltlich steht im Fokus des neuen Exzellenzclusters die Technologieentwicklung. "Wissenschaftlicher Fortschritt ist oft eng an technologischen Fortschritt gekoppelt" sagt Professor Michael Brand, Leiter des CRTD. "Strukturell wollen wir mit den zusätzlichen Mitteln eine innovative Förderstruktur für den wissenschaftlichen Nachwuchs etablieren und die Interaktion zwischen den beteiligten Arbeitsgruppen durch Projektförderung zu stimulieren. So soll die Übertragung von Ergebnissen aus der Grundlagenforschung in klinische Anwendungen beschleunigt werden." erklärt er das Ziel des Clusters. Darüber hinaus ist das Ziel, neuartige Karrieremöglichkeiten für Junior Forscher zu schaffen sowie weibliche Wissenschaftler zu unterstützen.


Dieser großartige Erfolg für Dresden ist jedoch auch unter weiteren Blickwinkeln wichtig: durch das Exzellenzcluster kann die erfolgreiche Etablierung eines weltweit führenden Standortes für regenerative Therapien und molekulares Bioengineering stringent fortgesetzt werden. Aber auch für die TU Dresden eröffnen sich so neue Chancen auf dem Weg zur "Eliteuniversität", ist doch die erfolgreiche Einwerbung eines Exzellenzclusters eine Vorraussetzung für den Erfolg in der dritten Förderrichtlinie.


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