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Aachen Institute for Advanced Study in Computational Engineering Science

Bei AICES liegt besonderes Augenmerk darauf, dass die Bedeutung von computergestützter Modellbildung und Simulation aufgrund der ständig zunehmenden Leistungsfähigkeit von Computern und Computernetzwerken in Zukunft in allen wissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen weiter stark wachsen wird. AICES bildet eine neue Generation von Promotionsstudenten aus, die ein profundes Wissen an der Schnittstelle zwischen klassischem Maschinenbau, angewandter Mathematik und Computerwissenschaften erwerben. Mit der interdisziplinären, methodenorientierten Ausrichtung von AICES wird der rasanten Entwicklung der vergleichsweise jungen Disziplin des angewandten wissenschaftlichen Rechnens für die Ingenieur- und Naturwissenschaften Rechnung getragen, die die zukünftige Technologieentwicklung entscheidend prägen wird und so letztlich den gesellschaftlich-wirtschaftlichen Forderungen nach innovativen wissenschaftlichen und industriellen Forschungs- und Entwicklungsprozessen nachkommt.


Die Graduiertenschule AICES konzentriert sich auf einzigartige und anspruchsvolle Aspekte der computergestützten Analyse und des computergestützten Entwurfs. In dieses Aufgabengebiet fallen beispielsweise Multiskalenprobleme, in denen Modelle mikroskopischer Vorgänge, z.B. zwischen Molekülen oder zwischen Zellen, mit Modellen makroskopischer Systeme, z.B. in Turbinen oder künstlichen Blutpumpen, gekoppelt werden. Die Graduiertenschule ergänzt die existierenden Aktivitäten im Bereich Computational Engineering Science (CES) an der RWTH Aachen, darunter das etablierte CES-Studium und das kürzlich gegründete Center for Computational Engineering Science (CCES).


AICES wird von 14 Instituten aus 4 Fachgruppen der RWTH Aachen getragen. Darüber hinaus sind das Forschungszentrum Jülich und das Max Planck Institut für Eisenforschung in Düsseldorf beteiligt. Etwa 100 Promotionsstudenten und -studentinnen aus den Partnerinstituten werden an einem von Grund auf neu strukturierten Forschungs- und Lehrprogramm teilnehmen. Unter anderem durch ein verbessertes Verhältnis der Zahl der Studierenden zu Lehrenden wird eine intensive Betreuung gewährleistet, die zur Verkürzung der Studiendauer bei gleichzeitig hoher Qualifikation der Absolventen und –innen beitragen wird. Zwanzig hervorragenden Kandidaten und Kandidatinnen steht zusätzlich erstmals ein verkürztes Promotionsprogramm offen, mit dem ein weiterer Beitrag zur Senkung der Ausbildungsdauer in Deutschland geleistet wird. AICES fügt sich in die aktuellen universitätsweiten Verbesserungen der Promotionsbedingungen ein, allen voran in das zukünftige Centre for Doctoral Studies (CFDS) der RWTH Aachen.


AICES wird einer der wesentlichen Partner der German Research School for Simulation Science werden, die in Kooperation zwischen dem Forschungszentrum Jülich und der RWTH Aachen gegründet wird.


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