Girl's Day – Mädchen Zukunftstag
Karrieretraining für Studentinnen
Hochschulpolitisches Frauenforum
Postdoc-Qualifizierungsprogramm
Seit 2001 findet in Deutschland jeweils am vierten Donnerstag im April der Girls’ Day statt. Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5 bis 10 aller Schultypen haben im Rahmen dieses Aktionstags die Gelegenheit zu kleinen Einblicken in eine Vielzahl interessanter Arbeits- und Berufsfelder, die ihnen bislang vielleicht noch nicht bekannt waren.
Die eigene Karriere fest im Blick, gute Leistungen an der Uni, also bestens vorbereitet für eine führende Rolle im Business? Zur zukünftigen Führungsaufgabe gehört deutlich mehr als fachliche Ausbildung!
Auch die so genannten "soft skills" sind von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche Karriere. Schon an der Uni sollte mit einer fundierten Karriereplanung begonnen werden, damit kompetente Frauen zielsicher in die Führungsetagen gelangen. Der erste Schritt ist das "Karrieretraining für Studentinnen" - veranstaltet von der RWTH Aachen, der FH Aachen, der KFH NW, Abteilung Aachen und der Sparkasse Aachen.
Im Hinblick auf die Sicherung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Universitäten ist es eine ihrer zentralen Aufgaben, bislang ungenutzte Potentiale zu erschließen und neue Konzepte für eine optimale Aus- und Weiterbildung zu erstellen. Vor allem weibliche Nachwuchskräfte sind bei der Verwirklichung der eigenen Karrierepläne oftmals auf sich selbst gestellt. Eine wirkungsvolle Strategie, eine Karriere im universitären Umfeld erfolgreich umzusetzen, kann im zielgerichteten Austausch mit einer unterstützenden Person entwickelt werden, die ihre Erfahrungen auf diesem Weg bereits gemacht hat. Hier setzen Mentoring-Programme an.
Der Begriff Mentoring bezeichnet das Engagement einer erfahrenen Person (Mentorin/Mentor), die im Rahmen einer persönlichen Beziehung eigenes Wissen an eine weniger erfahrene Person (Mentee) weitergibt, um diese in ihrer Entwicklung zu stärken und zu fördern.
Die RWTH Aachen setzt Mentoring-Programme als Instrument einer gendergerechten Personalentwicklung ein, um gezielt weiblichen Nachwuchs in den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Stufen zu gewinnen und zu halten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung von Nachwuchskräften aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften.
Alle Programme basieren auf den Modulen Mentoring, Training und Networking. An der RWTH Aachen findet die klassische Form des one-to-one-Mentoring Anwendung, bei der die Nachwuchskräfte von je einer erfahrenen Mentorin bzw. einem erfahrenen Mentor fachlich und ideell unterstützt werden. Im Vordergrund stehen gute persönliche Kontakte und funktionierende Arbeitsbündnisse (= Tandems). Die Mentorinnen und Mentoren stehen den Mentees für die Dauer eines Jahres beratend zur Seite, geben kritisch-konstruktives Feedback, unterstützen sie bei der Entwicklung ihrer Potentiale, Kompetenzen und Zielstrategien und geben Anstöße zur persönlichen Weiterentwicklung.
Darüber hinaus werden begleitende, auf die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe zugeschnittene Weiterbildungsmodule (Seminare, Workshops) angeboten. Alle Mentoring-Programme umfassen Networking-Module, um die Vernetzung der Mentees in der Scientific Community zu stärken. Auch die Mentorinnen und Mentoren haben die Möglichkeit zur Vernetzung.
Gemeinsames Ziel aller Mentoring–Programme an der RWTH Aachen ist es, die Mentees individuell zu unterstützen und zu einer Karriere in der Wissenschaft zu ermutigen. Gleichzeitig berücksichtigen sie die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Zielgruppen.
Es gibt für folgende Zielgruppen Programme:
Hier finden Sie außerdem eine Übersicht über alle Mentoring-Aktivitäten an der RWTH Aachen.
Das Mentoring-Programm TANDEMplus ist ein institutionsübergreifendes Kooperationsprojekt der RWTH Aachen, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Forschungszentrums Jülich. Seit 2004 unterstützt das Programm Wissenschaftlerinnen mit natur- und ingenieurwissenschaftlichem Hintergrund auf dem Weg in eine Führungsposition. Durch die wissenschaftliche Evaluation der ersten drei Durchgänge konnte der Nutzen und der Erfolg des Programms bereits gezeigt werden. Durch die Weiterentwicklung des Konzepts wird TANDEMplus in seiner Neuauflage im Jahr 2010 für die Teilnahme privatwirtschaftlicher Kooperationspartner geöffnet. Auch das überarbeitete Programm wird begleitend evaluiert werden.
TANDEMplusIDEA war das erste gemeinsame EU-Projekt der technischen Hochschulen der IDEA League (Imperial College London, TU Delft, ETH Zürich, RWTH Aachen sowie ParisTech als assoziiertes Mitglied). Unter der Leitung der RWTH Aachen wurde ein internationales Personalentwicklungsprogramm realisiert, das hoch qualifizierte Postdoktorandinnen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften der IDEA League-Hochschulen unterstützte, sich auf eine Professur in den beteiligten Ländern vorzubereiten. Das Programm wurde begleitend evaluiert und führte zur Entwicklung eines Best Practice-Modells für ein internationales Mentoring-Programm. Die internationale Konferenz „Going Diverse: Innovative Answers to Future Challenges” zum Thema Gender und Diversity in Wissenschaft, Technologie und Wirtschaft bildete im Oktober 2009 den Abschluss des Projektes.
Die RWTH Aachen und die Ford-Werke AG haben gemeinsam ein Förderprogramm entwickelt, das sich an Abiturientinnen und Studentinnen richtet, die Maschinenbau studieren wollen oder bereits studieren.
Das „Forum für Doktorandinnen in technisch- und naturwissenschaftlichen Fachgebieten“ ist ein neues Projekt zur Förderung der jungen Wissenschaftlerinnen an der RWTH Aachen. Hier erhalten die Doktorandinnen Impulse, um ihre Karrierepläne selbstbewusst und konsequent zu verfolgen, und damit bereits während der Promotion die richtigen Weichen dafür stellen zu können.
2002 wurde das Eltern-Service Büro als freiwillige Leistung der RWTH Aachen gegründet, um die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie zu unterstützen. Das Eltern-Service Büro trägt maßgeblich zu einer Entwicklung individueller und passgenauer Betreuungskonzepte bei, die Hochschulangehörigen die Balance von Familien- und Erwerbstätigkeit/Studium dauerhaft ermöglicht.
Dieser Service kann von den Beschäftigten der RWTH und der medizinischen Fakultät der RWTH sowie von denjenigen Studentinnen und Studenten, die ein Kind erwarten oder bereits Eltern sind, in Anspruch genommen werden. Die Eltern erhalten hier kompetent Informationen, Unterstützung und Beratung zu allen Fragen rund um Familie und Kind.
2006 erhielt das Eltern-Service Büro das "Prädikat Familienfreundlich 2006" für seine erfolgreiche Arbeit zur Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie.
Das Hochschulpolitische Frauenforum ist ein neues Angebot der Gleichstellungsstelle.
Hierbei handelt es sich um ein Forum zu dem sich Frauen der Hochschule zusammenschließen, die sich über das aktuelle hochschulpolitische Geschehen informieren und/oder daran teilnehmen möchten.
Das Hochschulpolitische Frauenforum ist ein informelles Forum. In unregelmäßigen Abständen werden Treffen von der Gleichstellungsstelle organisiert. Alle Frauen der Hochschule, die daran interessiert sind, sind herzlich willkommen.
Die Femtec ist ein Hochschulkarrierezentrum für Frauen aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften mit Sitz an der Technischen Universität Berlin. Im Femtec.Network bilden führende Hochschulen und international agierende Unternehmen einen ganz besonderen Kooperationsverbund.
Die Femtec bietet Ihnen die einzigartige Möglichkeit durch die Kooperation zwischen den führenden technischen Universitäten und bekannten Industrieunternehmen sowohl in den Dialog mit der Unternehmenswelt zu treten als auch die Möglichkeit durch neue Freundschaften mit anderen Studentinnen Ihres Fachbereichs ein internationales Netzwerk aufzubauen.
Zur Unterstützung hochqualifizierten Wissenschaftlerinnen, bietet die RWTH Aachen im Rahmen der Exzellenzinitiative seit 2008 ein Professorinnen-Coaching an. Dieses Angebot hat zum Ziel, Frauen in Führungspositionen an der RWTH Aachen strukturell und individuell zu stärken Alle Professorinnen der RWTH Aachen haben so die die Möglichkeit, im Rahmen von Einzel-Coachings Fragestellungen, vor allem in Bezug auf ihre Rolle als Führungsperson, zu bearbeiten sowie Problemlösungen und Strategien zu entwickeln. Weitere Informationen finden Sie hier.
Die RWTH Aachen unterstützt mit Postdoc-Stipendien Wissenschaftlerinnen dabei, eine Hochschullaufbahn einzuschlagen. Nachwuchswissenschaftlerinnen erhalten die Möglichkeit im Rahmen eines Stipendiums ihre Habilitation und ihre wissenschaftliche Karriere weiter voranzutreiben. So hat die Hochschule im Sommer 2009 neun Stipendien an Nachwuchswissenschaftlerinnen vergeben, die eine Förderung von drei Jahren umfassen. Die Stipendien werden aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanziert und über die Fakultäten kofinanziert. Weitere Informationen finden Sie hier.
Ziel des Kooperationsprogramms ist eine gezielte Rekrutierungspolitik in der Übergangsphase sowohl von der Schule zur Universität, mit der mehr Schüler und vor allem Schülerinnen für die MINT-Fächer gewonnen werden sollen, als auch vom Studium zur Wissenschaft, mit welcher qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten zur wissenschaftlichen Arbeit an der Hochschule gehalten werden sollen.
Das im Rahmen der Exzellenzinitiative entwickelte MINT-Kooperationsprogramm (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) umfasst mehrere Teilprogramme:
• Summer und Winter Schools für Schülerinnen und Schüler
• Mentoring–Programme TANDEMkids und TANDEMschool
• Schüleruniversität
• 8 Promotionsstipendien im fachdidaktischen Bereich der Naturwissenschaften
• 10 Promotionsstipendien in den Naturwissenschaften mit Schwerpunktsetzung auf Gender
Website der Gleichstelllungsbeauftragten der RWTH Aachen mit einem Überblick über aktuelle Angebote