Girl´s Day – Mädchen Zukunftstag
Projekt "Ingenieurinnen live erleben"
Gleiche Chancen in Forschung und Lehre für Männer und Frauen zu realisieren, gehört zu den erklärten Zielen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Denn noch immer ist der Frauenanteil in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen sehr niedrig. So hat das KIT eine Reihe von Maßnahmen entwickelt, um schon in jungen Jahren das Interesse an Wissenschaft und Technik zu wecken und die Beschäftigten in ihrer beruflichen Entwicklung zu fördern.
Der Maßnahmenkatalog richtet sich an Zielgruppen unterschiedlicher Altersstufen:
• Für die Kleinsten werden Workshops und Vorlesungen im Rahmen der Kinderuni angeboten.
• Schülerinnen können sich am Girls’ Day über technische Berufe und Studiengänge informieren.
• Der wissenschaftliche Nachwuchs und die Beschäftigten in der Dienstleistung erhalten optimale Arbeitsbedingungen z. B. durch Maßnahmen zur
Vereinbarkeit von Beruf und Familie, wie etwa eine Ferienbetreuung für Kinder oder Wiedereinstiegsstellen nach familienbedingter
Arbeitsunterbrechung. Zudem wurden spezielle Fortbildungsangebote zu Beruf und Karriere sowie Nachwuchsförderprogramme konzipiert.
www.chancengleichheit.kit.edu/
Am Girl's Day haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in verschiedene Betriebe zu schnuppern und sich einige Berufszweige anzusehen. Auch die Uni Karlsruhe (TH) nimmt am Girls'Day teil. Wir bieten vielfältige Workshops an, in denen Schülerinnen die Arbeit unserer Institute in einem "Minipraktikum" kennenlernen können. Außerdem stellen sich weibliche Vorbilder aus technischen Berufen vor und erzählen kurz von ihrem Werdegang. Nach den Workshops haben die Schülerinnen Gelegenheit, sich an Infoständen über die Institute und das Studium im Allgemeinen zu informieren.
Die Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) ist ein Kooperationsprojekt Schule-Wirtschaft-Hochschule um Schülerinnen und Schüler für technische Studiengänge und Ingenieurberufe zu interessieren.
Die SIA eröffnet Perspektiven einer beruflichen Zukunft im Bereich Naturwissenschaft und Technik. Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe werden gefördert und mit Inhalten des Berufsfeldes einer Ingenieurin bzw. eines Ingenieurs vertraut gemacht.
Das Thema Gender Diversity zu unterstützen, bei dem es um die Erhöhung des Frauenanteils in technischen Bereichen geht, ist für die Fridericiana ein großes Anliegen. Den Beruf der Ingenieurin erlebbar machen und seine Attraktivität darstellen - das sind zwei Ziele von "Ingenieurinnen live erleben".
Das Projekt "Ingenieurinnen live erleben" ist eine Angebotsreihe für Gymnasiastinnen, welche als Kooperation zwischen DaimlerChrysler, dem St. Donimikus Gymnasium und der Universität Karlsruhe im Pilot-Projekt 2006 entstanden ist.
Dabei hatten 32 Schülerinnen der Oberstufe des Karlsruher Mädchengymnasiums St. Dominikus beim DaimlerChrysler Werk in Wörth die Gelegenheit, nicht nur die Lkw-Montage zu besichtigen, sondern auch mit Ingenieurinnen von DaimlerChrysler und Wissenschaftlerinnen der Universität Karlsruhe über das Arbeitsfeld einer Ingenieurin zu sprechen. In moderierten Kleingruppen erhielten die Schülerinnen aus erster Hand Einblick in berufliche Stationen der Ingenieurinnen, ihre Motivation, konkrete Berufsinhalte sowie Anforderungen an den Beruf. Der Schülerinnen-Workshop im Werk Wörth fand auf Initiative des Global Diversity Office (GDO) und der Universität Karlsruhe statt. Inzwischen konnte auch Siemens als Kooperationspartner für das Projekt gewonnen werden.
Die Femtec. GmbH und ihre Partnerunternehmen kooperieren mit führenden Technischen Universitäten und Hochschulen in Deutschland und in der Schweiz im Femtec.Network. Ziel des Kooperationsnetzwerkes ist es, die hochschulübergreifende Zusammenarbeit im Bereich der ingenieur- und naturwissenschaftlichen Ausbildung und in der Gleichstellungspolitik zu intensivieren.
Das Femtec.Network bietet an den beteiligten Universitäten das Careerbuilding-Programm für herausragende Studentinnen der Ingenieur- und Naturwissenschaften an. Die Kooperation von Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft garantiert Praxisnähe und hohe fachliche Qualität. Sie setzt neue Maßstäbe für die Hochschulbildung und für die Gleichstellungspraxis.
Der KiBU e.V. hat ein Modell entwickelt, um den Mitgliedern der Universität und der anderen Hochschulen in Karlsruhe (das sind Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Studenten und Studentinnen) mit Kindern zu ermöglichen, Arbeit und Schulferien miteinander zu vereinbaren. Die Kinder können morgens mit in die Uni gebracht werden und bekommen, während die Eltern arbeiten, ein abwechslungsreiches Kinderprogramm geboten. Falls Kapazität frei ist, können auch Kinder betreut werden, deren Eltern nicht dem obigen Personenkreis angehören.
Auf der Website des Gleichstellungsbüros finden Sie weitere Informationen und aktuelle Termine.