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Übersicht der Gleichstellungs- und Förderprogramme an der TU München

Vielfalt an der TU München - von Schnuppertagen für Schülerinnen bis zu CareerBuilding Programmen für Wissenschaftlerinnen

An der TU München (TUM) können Schülerinnen im Rahmen verschiedener Programme erste Eindrücke in ein MINT-Studium gewinnen. Für Studentinnen bietet die TUM des Weiteren ein Mentoringprogramm, eine Ferienakademie sowie das CareerBuilding Programm für Wissenschaftlerinnen. Als erste Hochschule in Deutschland hat die TUM eine Professur für "Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften" eingerichtet.

Wissenschaftlerin
Foto: TUM/Heddergott

Die Angebote lassen sich einteilen in:

 

Angebote für Schülerinnen

Ferienprogramm „Mädchen machen Technik“

Das Ferienprogramm der TUM an bayerischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen lädt in den Sommerferien 10-16jährige Mädchen ein zu entdecken, wie spannend und herausfordernd Naturwissenschaften und Technik sind. Gemeinsam mit anderen Mädchen erobern sie die Welt der Computer und Diamanten, Reagenzgläser und Zellen oder des Internets.

Roboter werden programmiert, Alarmanlage gelötet, Flugzeuge in die Luft steigen gelassen, die Tätigkeit einer Architektin erlebt oder viele andere spannende Experimente durchgeführt. Auch das Spielen und Basteln kommt nicht zu kurz. Hochschullehrer/innen und Student/innen unterstützen und begleiten die Mädchen dabei.

 

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Schülerinnen forschen - Die Herbstuniversität an der TUM

Spannend, herausfordernd und begeisternd – so können Schülerinnen die Naturwissenschaft und Technik in den Herbstferien an der TU München erleben. Ein abwechslungsreiches Projektangebot aus den verschiedenen Fakultäten ermöglicht allen Schülerinnen ab der 10. Klasse eine lebendige Erfahrung im wissenschaftlichen Umfeld.

In kleinen Gruppen werden an aktuellen Fragestellungen gearbeitet und Experimente durchgeführt. Die Teilnehmerinnen lernen verschiedene Messmethoden und Fertigungstechniken kennen, arbeiten an Modellen und am Computer. Selbständiges Arbeiten, Experimentieren und Auswerten der Ergebnisse stehen dabei im Vordergrund. Gesprächsrunden ermöglichen die Reflexion des in den Kursen Erlebten und Erfahrenen.

Die Herbstuniversität ist die Gelegenheit, Kontakte zu Professorinnen und Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Studierenden an der TUM zu knüpfen und sich über ein zukünftiges Studium und berufliche Perspektiven zu informieren. Außerdem erhalten die Schülerinnen während der drei Tage einen aktiven Einblick in den Alltag des Studentenlebens, besuchen in vielen Projekten eine Erstsemestervorlesung und können sich ein Bild vom Campus und der Umgebung machen.

 

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Girls' Day an der TUM
Foto: TUM

 

Der Girls' Day an der TUM - Mädchen entdecken MINT

Am Girls' Day öffnen Unternehmen, Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren in ganz Deutschland ihre Türen. Schülerinnen ab der 5. Klasse können auf diese Weise Einblick in die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) erhalten. Auch die TUM bietet am Girls‘ Day Schülerinnen die Möglichkeit, an der TUM MINT und Uni-Alltag zu erleben.

 

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Wissenschaftlerin sein für einen Tag

Für einen Tag eine echte Forscherin sein? Und mit einem professionellen Messgerät aus einem Universitätslabor arbeiten, mit dem selbst Nanometer gemessen werden können?
In diesem Kurs erfahren interessierte Schülerinnen, wie ein Rasterkraftmikroskop aufgebaut ist, wie damit gemessen wird, was dafür alles einzustellen ist und wie man gute Messungen erhält. Wichtig ist dabei, dass Interesse, Geduld und Konzentration mitgebracht werden– und Spaß daran, sich ich in ein Thema zu vertiefen.
Der Kurs beginnt mit einer kurzen Einführung im Gläsernen Forscherlabor im Deutschen Museum, wo grundlegende Nano-Phänomene vorgeführt werden. Die eigentliche Messung findet wegen der Empfindlichkeit des Rasterkraftmikroskops in einem Raum unterhalb der Ausstellung im Zentrum Neue Technologien statt. Für die Auswertung der Bilder geht es ins TUMlab, das Experimentierlabor der TU München im Deutschen Museum.

 

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Schülerinnen-Workshop in der Elektrotechnik und Informationstechnik

Wie funktioniert eigentlich ein Elektromotor? Wieso gewinnt man Strom aus der Sonne?
Die Antworten gibt es mit Hilfe kleiner Projekte an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der Technischen Universität München. Eine Studentin im 3. Semester leitet die Workshops für Schülerinnen (ab 9. Jahrgangsstufe), führt gemeinsam mit den Teilnehmerinnen diese Projekte durch und beantwortet alle Fragen rund ums Studium.

 

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Agentur „Mädchen in Wissenschaft und Technik“

Die Agentur Mädchen in Wissenschaft und Technik sieht ihre Aufgabe darin, Mädchen und junge Frauen für Naturwissenschaften und Technik zu interessieren, ihnen ihre Fähigkeiten in diesen Feldern deutlich zu machen und sie darin zu unterstützen, ihre Studien- und Berufsorientierung zu erweitern. Alle von der Agentur durchgeführten Programme sind darauf ausgelegt, dass Mädchen und junge Frauen über eigenes aktives Experimentieren in den verschiedenen Fachgebieten die eigenen Fähigkeiten erfahren können. So soll ihnen vermittelt werden, dass Naturwissenschaften und Technik ganz selbstverständlich als Betätigungsfeld für Frauen in Frage kommen.

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Angebote für Studentinnen

MentorING – Careerbuilding für Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen

Ingenieure und Ingenieurinnen sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt wie kaum andere Fachkräfte und ein naturwissenschaftlich-technisches Studium eröffnet zahlreiche Karrieremöglichkeiten in Wirtschaft und Wissenschaft. "Careerbuilding" für den weiblichen Nachwuchs in einem Bereich mit sehr guten Berufsaussichten heißt nicht, die Studentinnen möglichst schnell an den Arbeitsmarkt zu vermitteln, sondern sie dabei zu unterstützen, den "richtigen",  für sie passenden Beruf zu finden.

Zudem stellt die Arbeit im technischen Bereich für Frauen eine besondere Herausforderung dar: Noch immer sind sie ihren männlichen Kollegen zahlen- und chancenmäßig unterlegen und benötigen häufig ein gehöriges Maß an Durchsetzungskraft und Durchhaltevermögen, um sich im männerdominierten Arbeitsumfeld zu behaupten. Genau dabei will das Mentoringprogramm die Studentinnen unterstützen.

 

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Ferienakademie für Studentinnen und junge Wissenschaftlerinnen

Die Idee einer Ferienakademie für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen entstand bei einer sog. „Zukunftswerkstatt“ der Frauenbeauftragten der TUM im November 1993.
 
In der Ferienakademie sind Studentinnen und junge Wissenschaftlerinnen aus v.a. ingenieurwissenschaftlichen Fachbereichen eingeladen, zentralen Fragestellungen mit Dozentinnen und Referentinnen aus Wissenschaft und Praxis nachzugehen. Wichtig für die Ferienakademie ist die Überprüfung der verschiedenen Thesen in einem breiten wissenschaftlichen, technisch-anwendungsorientierten und gesellschaftlichen Kontext.
 
Die transdisziplinären Foren sind allgemein verständlich und stehen Interessierten aus allen wissenschaftlichen Disziplinen offen. Das primäre Ziel ist nicht die Vermittlung von Spezialwissen, sondern das Erlernen eines kreativen Umgangs mit komplexen Problemen über die Grenzen der wissenschaftlichen Disziplin hinaus.
 
Kompetenz-Workshops bieten zusätzlich die Möglichkeit, Schlüsselqualifikationen zu vertiefen.
 
In den drei Plenums-Vorträgen stellen Vertreterinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik das jeweilige Thema in einem weiteren Kontext dar und diskutieren dessen Bedeutung für Frauen.
 
Die Teilnahme an der Tagung wird mit einem Zertifikat bescheinigt, das in Zusammenarbeit mit professionellen Personalentwicklerinnen erarbeitet wurde. Wer in einem der Foren ein Referat übernimmt, isst und wohnt kostenlos im Schloss.

 

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Career Building für Studentinnen

Zu einem erfolgreichen Berufseinstieg gehört neben einer Anstellung auch der Spaß an der täglichen Arbeit. Deshalb ist eine frühzeitige Orientierung zu den möglichen Arbeitsfeldern noch vor dem Studienabschluss zu empfehlen.
 
Career Building unterstützt Studentinnen der TUM über einen Zeitraum von 12 Monaten darin herauszufinden, welche Tätigkeit und welches Unternehmen zu ihnen passt. Teilnehmen können alle Studentinnen, die sich zum Zeitpunkt des Programmbeginns im Haupt- oder Masterstudium, oder mindestens im 4. Semester ihres Bachelorstudiums befinden.

 

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Angebote für Wissenschaftlerinnen

Professur für Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften

Als erste Hochschule in Deutschland hat die TU München eine Professur für "Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften" eingerichtet. Das Fachgebiet wurde zuerst als Extraordinariat der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik angegliedert und 2008 in die neugegründete Fakultät TUM School of Education, die deutschlandweit auch einzigartig ist, überführt.
     
Ziel ist es, die Ursachen des geringen Frauenanteils in den Ingenieurstudiengängen festzustellen sowie nachhaltige Maßnahmen zur Veränderung zu entwickeln und zu überprüfen. Berufen wurde die Sozialwissenschaftlerin Dr. phil. Susanne Ihsen.

 

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Spurensuche

"Spurensuche" war ein Projekt des Fachgebiets für Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften und beschäftigte sich mit der Studieneingangsphase in den Ingenieurwissenschaften der TU9. Das Projekt ging den Fragen nach: Warum möchten nur wenige Schulabgängerinnen und -abgänger Ingenieurinnen und Ingenieure werden, obwohl es derzeit sehr gute Berufschancen in einem modernen Berufsbild gibt? Wie können Universitäten ingenieurwissenschaftliche Studiengänge für Frauen attraktiv gestalten? Woher kommen Studierende an den international renommierten Universitäten mit technischem Schwerpunkt (TU9)?

 

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Einrichtungen an der TU München

TUM.Diversity

Diversity & Talent Management - Wissenschaftliche Begabung, Kreativität und Leidenschaft sind an der TU München (TUM) entscheidend. Unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter und sexueller Identität fördert die TUM Talente. Erst die Vielfalt der Wissenschaftler/innen, Studierenden und Mitarbeiter/innen macht die TUM zu einer innovativen und dynamischen Universität. Unter dem Motto „Talents in Diversity“ schafft sie deshalb Arbeits- und Studienbedingungen, unter denen alle ihre individuellen Fähigkeiten entfalten können. Das Ergebnis: Studieren und Arbeiten in lebhaften Teams, fruchtbare Debatten, herausragende Forschung.

Auf der Website von "TUM.Diversity", dem Zentrum für Gender und Diversity der TU München, finden Sie weitere Informationen sowie aktuelle Termine und Förderprogramme.

 

Kooperationen mit anderen Institutionen

Femtec Network

Auch die TU München ist Partner des Femtec.Networks.