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Architekturstudium an der TU Darmstadt

 

TU Darmstadt Campus
Foto: TU Darmstadt/ Felix Junglas

An der Technischen Universität Darmstadt gibt es keinen rein künstlerischen oder kunstwissenschaftlichen Studiengang. Im Rahmen der Architekturausbildung werden jedoch am Institut für Kunstgeschichte, dem Institut Plastisches Gestalten und im Fachgebiet Zeichnen, Malen, Graphik umfassende theoretische und praktische künstlerische Kenntnisse vermittelt.

 

Diese fundierte Grundausbildung in Kunst und Theorie ist ein Alleinstellungsmerkmal des Darmstädter Architekturstudiums. Das sogenannte "Darmstädter Modell" ist ein Konzept der Architekturausbildung, in dessen Mittelpunkt das kreative Entwerfen als Kern der Lehre steht. Die Architektur wird dabei verstanden als eine Einheit von Hochbau und Städtebau. Dieser generalistische Ansatz sowie die starke Fokussierung auf den Entwurf machen die Besonderheit des Architekturstudiums an der TU Darmstadt aus.

 

Das Studium gliedert sich in fünf Lehrbereiche: Historische Grundlagen, Gestaltung und Darstellung, Konstruktion und Technik, Gebäudeplanung sowie Stadtplanung. An der TU Darmstadt können sowohl der Bachelor als auch der Master of Science in Architektur erworben werden. Darüber hinaus werden das Lehramtsstudium Bautechnik und das englische Masterprogramm "International Cooperation and Urban Development (Mundus Urbano)", das in Kooperation mit drei weiteren Einrichtungen realisiert wird, angeboten.

 

Informationen zu Studienmöglichkeiten finden Sie auf der Seite des Fachbereiches Architektur der TU Darmstadt.

 

Architektur und Kunst an der TU Darmstadt

In der Jahresausstellung "sichten" des Fachbereichs Architektur werden seit 1998 besonders sehenswerte Seminararbeiten präsentiert. Unter den von einer studentischen Jury ausgewählten Projekten finden sich Entwürfe, Zeichnungen, Fotografien und Filme.

 

Daneben finden sich in Darmstadt auch andere Formen der Kunst auf dem Campus: Der "Skulpturengarten Lichtwiese" zum Beispiel stellt einen Versuch dar, das von kantigen Zweckbauten bestimmt Campusgelände durch künstlerische Akzente aufzuwerten. Seit dem Beginn der 1990er Jahre hatte man Plastiken und Skulpturen aus Mitteln der Kunst am Bau erworben und auf dem Gelände des Fachbereichs Architektur aufgestellt. Diese Kunstwerke sollen erlebbare Räume schaffen, in denen Architektur und Plastik in ihrer wechselseitigen Beziehung neue Qualitäten gewinnen können.

 

 

Geisteswissenschaftliches Studium an der TU Darmstadt

 

Der Studienbereich Geistes- und Sozialwissenschaften an der TU Darmstadt gliedert sich in die drei Fachbereiche Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften und Humanwissenschaften. Diese offerieren ein entsprechend breites Studienangebot, das Sie auf den jeweiligen Fachbereichsseiten einsehen können.

Wella Stiftungsprofessur für Mode und Ästhetik

 

Die von der Wella AG gestiftete Professur für Mode und Ästhetik ist in mehrfacher Hinsicht einzigartig: Zum einen ist sie eine der wenigen von einem Wirtschaftsunternehmen geförderten geisteswissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland. Zum anderen widmet sie sich einem bisher wenig beachteten, aber kulturell zentralen Gebiet: dem Zusammenhang von Mode, philosophischer Ästhetik, Kunst und Gesellschaft. Vor dem Hintergrund sozialer, medialer und künstlerischer Umbrüche werden Moden in Kleidung, Frisur, Schminke und Körpergestaltung betrachtet. Im Vordergrund stehen dabei kunst- und kulturwissenschaftliche Ansätze.

 

Der Bereich Mode und Ästhetik ist gegenwärtig Pflichtfach im Bachelor of Education "Körperpflege" und im Bachelor of Arts "Pädagogik".

 

 

Big Band TU Darmstadt
Foto: TU Darmstadt/ Katrin Binner

Kulturangebote an der TU Darmstadt

Neben einer großen Zahl von Hochschulgruppen, die sich politischen und sozialen Aktivitäten widmen, gibt es an der TU Darmstadt auch eine Reihe von Gruppen im künstlerisch-musikalischen Bereich. Das Orchester und der Chor der TU beispielsweise präsentieren ihr Repertoire regelmäßig bei Veranstaltungen und stehen Musikbegeisterten immer offen.

 

 

Kulturprojekt 603qm

 

Besonders erwähnenswert ist auch die Hochschulgruppe "Arbeitskreis Stoeferlehalle", die das Kulturprojekt 603qm organisiert. Der Arbeitskreis gründete sich Ende der 1990er Jahre mit dem Ziel, die sogenannte Stoeferlehalle auf dem Campus der TU Darmstadt zu einem Veranstaltungsort auszubauen. Die Halle war 1952 für den Fachbereich Maschinenbau erbaut worden und blieb seit den 1970er Jahren ungenutzt. Ab 1997 wurde sie schließlich zu einem Veranstaltungsort umgebaut. Das architektonische Konzept hierfür entwickelten zwei Studierende und ein Mitarbeiter des Fachbereichs Architektur an der TU Darmstadt.

 

Die Halle fungiert seit ihrer Eröffnung im Jahr 2003 als Begegnungsstätte, Plattform für Präsentation und Diskurs künstlerischen Schaffens und Forum für den Austausch intellektuellen Gedankenguts. Sie bietet Raum für die unterschiedlichsten Nutzungsmöglichkeiten und ist Ort eines vielseitigen Kulturprogramms.