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Architektur und Kunst an der TU Dresden

Architekturstudium an der TU Dresden

 

TU Dresden
Foto: TUD

In Dresden hat man sich bewusst dafür entschieden, den international anerkannten Abschluss des Diplomingenieurs (Dipl.-Ing.) für das Architekturstudium beizubehalten. Das 11-semestrige Studium besteht aus zwei Orientierungssemestern, einem fünf-semestrigen Grundstudium sowie einem drei-semestrigen Hauptstudium und einem Semester, das dem Abfassen der Diplomarbeit vorbehalten ist. Das Grundstudium wird nach sieben Semestern mit einem Vordiplom abgeschlossen, das dem Bachelor an anderen Universitäten entspricht.

 

Inhaltlich setzt sich das Studium sowohl aus theoretischen und künstlerischen als auch aus technischen und ökologischen Komponenten zusammen, die eng aufeinander bezogen werden. Zudem besteht eine enge Verknüpfung mit der Landschaftsarchitektur. Vor Studienbeginn besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einem freiwilligen Eignungsgespräch, zu dem dringend geraten wird.

 

Zusätzlich besteht an der Fakultät Architektur die Möglichkeit, ein deutsch-französisches Doppeldiplom zu erhalten. In einem gemeinsamen Studiengang mit der ENSA Strasbourg absolvieren die Studierenden einen Teil ihres Hauptstudiums in Frankreich und haben so die Möglichkeit, neben fachlichen Kompetenzen auch ihre Sprach- und Kulturkenntnisse zu vertiefen.

 

 

Landschaftsarchitektur an der TU Dresden

 

Das Studium der Landschaftsarchitektur hat eine Regelstudienzeit von sechs Semestern und schließt mit dem Bachelor of Science ab. Die Ausbildung zielt auf eine planende Tätigkeit und zeichnet sich durch die Verknüpfung von künstlerisch-gestalterischer, naturwissenschaftlich-ökologischer sowie planerischer und technisch-konstruktiver Ausbildung aus.

 

 

Philosophische Fakultät
Foto: TUD

Kunst- und geisteswissenschaftliches Studium an der TU Dresden

  

Die Technische Universität Dresden hat mehrere geisteswissenschaftliche Fakultäten: Neben der Fakultät für Erziehungswissenschaften und der Fakultät für Sprach-, Literatur-, und Kulturwissenschaften gibt es eine juristische und eine philosophische Fakultät. Das entsprechend reichhaltige Studienangebot dieser Fakultäten finden Sie hier.

 

Neben dem Lehramtsstudium Kunst wird das Fach Kunstgeschichte als explizit kunstwissenschaftlicher Studiengang sowohl als Bachelor- als auch als Masterstudium angeboten. Darüber hinaus kann man das Fach Kunstgeschichte/ Musikwissenschaft als Haupt- oder Nebenfach im Rahmen des Bachelorstudiengangs Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften belegen.

 

Das Institut für Kunst- und Musikwissenschaft an der TU Dresden unterhält intensive Kontakte mit den einschlägigen Einrichtungen in Dresden und dem Land Sachsen. So kooperiert die Kunstgeschichte mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, dem Landesamt für Denkmalpflege und der staatlichen Schlösserverwaltung. Die Musikwissenschaft arbeitet mit der Sächsischen Staatsoper, dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau und dem Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal Dresden zusammen.

 

 

Sammlungen und Kunstbesitz der TU Dresden

 

Die TU Dresden ist eine traditionsreiche Universität, die über vielfältige Kulturgüter verfügt. Dazu zählt neben Kulturdenkmälern und naturwissenschaftlich-technischen Sammlungen auch ein umfangreicher Kunstbesitz. Die Erhaltung, Pflege und Nutzung dieser Güter wird von der Kustodie der Universität gewährleistet. Diese betreut auch die ständige Ausstellung "Sammlungen und Geschichte der TU Dresden", in der eine Auswahl von Instrumenten, Apparaten, Modellen und Anschauungsmitteln als Sachzeugen der Wissenschaftsgeschichte präsentiert wird.

 

Hörsaalzentrum
Foto: TUD

Kunst auf dem Campus

Der Besitz der TU Dresden an Werken der Bildenden Kunst umfasst mehr als 3000 Objekte unterschiedlicher Art: Dazu zählen Plastiken, Gemälde, Aquarelle, Guachen, Zeichnungen und Grafiken. Der Großteil der Sammlung stammt dabei aus der Zeit nach 1945. Lediglich 150 Werke, darunter Büsten, Lithografien und Kupferstiche, haben die Zerstörung der Stadt und die anschließenden Plünderungen unbeschadet überstanden. Jene Bestände, die aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg datieren, wurden größtenteils zu dem Zweck beschafft, die Räume der Universität mit Kunstwerken zu verschönern. So befinden sich auf dem Gelände der TU Dresden heute etwa 90 Wandmalereien, Reliefs, Monumentalplastiken und Ähnliches.

 

Von Max Lachnits Reliefs zum Thema thermodynamische Mechanik bis zu André Tempels "Bubbles" im Neubau der Fakultät für Informatik gibt es auf dem Campus vielfältige Formen der Kunst am Bau zu entdecken. Regelmäßig bietet die Kustodie der TU Dresden Führungen über den Campus an, in denen Architektur und Gestaltung des Universitätsgeländes vorgestellt werden. Im Internet gibt es außerdem einen virtuellen Campusrundgang, der das Thema Kunst auf dem Campus ausführlich beleuchtet.

 

 

Universitätssammlungen Kunst + Technik

In der ALTANA Galerie im Elektrotechnischen Institut präsentiert die Kustodie der TU Dresden regelmäßig wechselnde Ausstellungen. Zeitgenössische bildende Kunst wird hier neben Exponaten der Technikgeschichte und neuesten Ergebnissen der Ausbildung und Forschung in diesem Haus gezeigt. Die ALTANA Galerie wird dadurch zu einer Begegnungsstätte und einem Ort des Gedankenaustausches zwischen Studenten, Wissenschaftlern, Künstlern, Politikern, der interessierten Öffentlichkeit und Unternehmern.

  

 

 

Kunst in der Sächsischen Landesbibliothek, Staats- und Universitätsbibliothek Dresden

 

SLUB Ebene -2
Foto: SLUB

Mit circa sieben Millionen Bänden gehört die Sächsische Landesbibliothek, Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) zu den größten und renommiertesten Bibliotheken in Deutschland. Neben aktuellen wissenschaftlichen Publikationen verfügt die Bibliothek über vielfältige Sammlungen und Sammlungsschwerpunkte. Dabei handelt es sich vorrangig um Medien aus und über Sachsen.

 

Im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft sammelt die SLUB aber auch Literatur zu zeitgenössischer Kunst, Fotografie, Industriedesign und Gebrauchsgraphik sowie Technikgeschichte. Darüber hinaus beherbergt die Bibliothek mit der Deutschen Fotothek eines der wichtigsten Bildarchive in Deutschland und verfügt über umfangreiche Musik- und Kartensammlungen. Die SLUB verwaltet außerdem Nachlässe oder Nachlassteile von Künstlern, Wissenschaftlern, Fotografen, Literaten und Musikern aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert.

 

Teile dieser Sammlungen werden der Öffentlichkeit regelmäßig in wechselnden Ausstellungen im Buchmuseum der Bibliothek zugänglich gemacht. In der "Schatzkammer" des Museums sind darüber hinaus besondere Kostbarkeiten aus dem Bestand der SLUB - wie beispielsweise die berühmte Maya-Handschrift Codex Dresdensis - zu sehen. Daneben bietet die SLUB auch in ihren Bereichsbibliotheken Raum für verschiedenste (studentische) Ausstellungen und Veranstaltungen.