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Architektur und Kunst an der TU München

Studium an der Fakultät für Architektur

TUM Innenhof
Foto: TU München/ Albert Scharger

Das Architekturstudium an der Technischen Universität München ist geprägt durch eine vorrangig technische Ausrichtung. Dennoch verfolgt die Fakultät einen ganzheitlichen Ausbildungsansatz. Dabei ist natürlich auch die Vermittlung kunsthistorischer Kenntnisse und künstlerischer Fähigkeiten unverzichtbar, um auch die kulturellen Dimensionen architektonischer Gestaltung entsprechend berücksichtigen zu können.

 

Die vier Institute der Fakultät (Institut für Entwerfen und Gestalten, Institut für Baugeschichte, Kunstgeschichte und Restaurierung, Institut für Entwerfen und Bautechnik, Institut für Entwerfen, Stadt und Landschaft) ermöglichen ein breit gefächertes Lehrangebot, in dessen Rahmen die Studierenden umfassend ausgebildet werden.

 

Großer Wert wird an der Fakultät für Architektur auf Internationalität und die Förderung interkultureller Kompetenzen gelegt. Ein einjähriger Auslandsaufenthalt ist deshalb im acht Semester umfassenden Bachelorstudiengang obligatorisch.

 

 

An der Fakultät für Architektur werden momentan folgende Studiengänge angeboten [all links in English]:

 

Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft

 

Der interdisziplinär angelegte Bachelorstudiengang "Restaurierung, Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft" vermittelt ein fundiertes Wissen von Kenntnissen und Techniken in der Konservierung und Restaurierung. Durch eine umfassende Bildung sollen die Studierenden befähigt werden, Kunst- und Kulturgut sachgerecht und entsprechend den internationalen Grundlagen zu restaurieren. Dazu sind nicht nur umfangreiche technisch-naturwissenschaftliche Kenntnisse nötig, sondern auch geistes- und sozialwissenschaftliche Grundlagen. Im Studium wird deshalb ein umfangreiches kunsthistorisches Wissen vermittelt.

 

 

Der Studiengang wird von der Fakultät für Architektur in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Chemie und der Fakultät für Informatik realisiert. Darüber hinaus kooperiert der Fachbereich eng mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, dem Bayerischen Nationalmuseum München und den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.

 

 

Das Architekturmuseum der TU München

Gegründet wurde das Architekturmuseum der TU München, das heute Teil der Pinakothek der Moderne ist, bereits 1868 als Lehrsammlung für die Architekturausbildung an der Neuen Polytechnischen Hochschule, der Vorgängereinrichtung der Technischen Universität München. Im Zuge der Modernisierung der Ausbildung verschwand die historische Vorbildsammlung in den 1920er und 30er Jahren im Archiv.

 

Im Zweiten Weltkrieg ausgelagert, überstand sie die Luftangriffe auf das Gelände unbeschadet. Die Prunkräume der Sammlung jedoch waren völlig zerstört. Da die Universität selbst nicht über entsprechende Räumlichkeiten und Mittel verfügte, wurde 1977 eine Kooperation mit dem Stadtmuseum München vereinbart, um die Sammlung dort wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

Seit 2002 ist das Architekturmuseum ein eigenständiges Museum in der Pinakothek der Moderne. In den eigenen Räumen werden wechselnde Ausstellungen zu historischen und aktuellen Positionen der Architektur gezeigt. Zu sehen sind dabei Dokumente vom 16. Jahrhundert bis heute.

 

 

Kulturangebot an der TU München

Studentische Festivals: TUNIX, GARNIX und StuStaCulum

 

TUNIX Festival
Foto: TUNIX

Besonderes Highlight jedes Sommersemesters an der TU München ist der Triple Live Summer mit den drei großen studentischen Open-Air-Veranstaltungen TUNIX, GARNIX und StuStaCulum. In erster Linie gibt es hier Live-Musik, auf dem Programm stehen aber zum Beispiel auch Filmvorführungen, Kabarett oder Poetry Slam.

 

Das StuStaCulum (StudentenStadtSpektaCulum) in der Studentenstadt Freimann im Norden Münchens versteht sich als Musik-, Theater- und Kulturfestival und findet seit 1989 jährlich statt. Zum 25jährigen Bestehen der Studentenstadt als kleines Festival gegründet zieht es mittlerweile bis zu 30.000 Besucher an. Organisiert wird das Festival ausschließlich von ehrenamtlichen Helfern, die sich im Verein "Kulturleben in der Studentenstadt e.V." zusammengeschlossen haben. Das StuStaCulum ist vor allem eine Plattform für (noch) unbekannte Bands. Mit der "Goldenen Weißwurscht" wird außerdem jedes Jahr ein Kleinkunst-Nachwuchspreis an besonders talentierte Künstler verliehen.

 

Auch das TUNIX in der Innenstadt sowie dessen Ableger GARNIX auf dem Garchinger Campus werden von Studierenden organisiert. Bereits seit 30 Jahren treten die unterschiedlichsten jungen Bands beim TUNIX auf, einige von ihnen wurden hier entdeckt. Das GARNIX, vor zehn Jahren mit dem Ausbau des Garchinger Campus gegründet, steht seinem älteren Vorbild in nichts nach: Mittlerweile finden sich auch hier jedes Jahr bis zu 10.000 Besucher ein.

 

 

Weitere kulturelle Angebote an der TU München

TUM Fakultät Mathematik und Informatik
Foto: TU München/ Albert Scharger

An der TU München gibt es eine Vielzahl kultureller Angebote und fächerübergreifender Projekte, die sich auch mit der Rolle der Kunst in der Gesellschaft auseinandersetzen:

 

Die Fakultät für Architektur stellt regelmäßig studentische Arbeiten aus. Vor allem im Bereich Bildnerisches Gestalten werden immer wieder spannende Ausstellungsprojekte realisiert.

 

Mit Beständen aus ihrem Archiv beteiligte sich die TU München an der Documenta (13) in Kassel: Ausgestellt wurden hier 402 Apfel-Zeichnungen des bayerischen Pfarrers und Apfelkundlers Korbinian Aigner (1885-1966).

 

Am Lehrstuhl für Datenverarbeitung werden in der Vorlesung "Digitales Video" die Grundlagen der digitalen Videotechnik mit künstlerischer Experimentierfreudigkeit verbunden, wenn Studierende ihren eigenen 3D-Kurzfilm produzieren.

 

Die Möglichkeit, sich aktiv am kulturellen Leben an der TU München zu beteiligen, gibt es unter anderem in den vielen akademischen Orchestern und Chören Münchens. Das richtige Ensemble ist hier sicher für jeden Musikinteressierten dabei.

 

Darüber hinaus gibt es an der TU München vielfältige Formen der Kunst am Bau zu entdecken. Spektakulärstes Beispiel hierfür ist vermutlich die parabelförmige Rutsche in der Fakultät Mathematik und Informatik. Für den Neubau der Fakultät haben Künstler eine 40 Meter lange Stahlkonstruktion entworfen, die der mathematischen Formel y=x² nachempfunden ist und aus dem dritten Stock ins Erdgeschoss - direkt vor die Cafeteria - führt.