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Erfahrungsbericht BIT-TU9-Summer School

Fabian Pienkoß

 

Fabian Pienkoß, Student der RWTH Aachen, hat an der BIT-TU9-Summer School 2013 teilgenommen und berichtet hier von seinen Erfahrungen in China:

 

Welches Fach studieren Sie?

Ich studiere Chemie im neunten Fachsemester (drittes Mastersemester).

Warum wollten Sie an der BIT-TU9-Summer School teilnehmen?
Ich habe schon vorher die Bekanntschaft und schließlich Freundschaft mit einigen chinesischen Studenten an der RWTH geschlossen. Die fremde Kultur und Sprache haben ebenso mein Interesse geweckt wie die sehr anderen Verhaltensweisen und gesellschaftlichen Regeln. Es macht mir Spaß, Neues darüber zu lernen. Da war ein Besuch des Landes die logische Konsequenz.

Was haben Sie dort erlebt?
Die ersten drei Wochen verbrachten wir in Beijing. Fünf Mal pro Woche gab es Sprachunterricht und zweimal wöchentlich Unterrichtsstunden, in denen kulturelle Aspekte wie Geschichte, Papierschnitt, Gesellschaft, Wirtschaft, Kalligraphie, TV und Kino behandelt wurden.


Neben dem Unterricht fanden zahlreiche Exkursionen statt: z.B. zum Sommerpalast, National Theater, Große Mauer, Olympia Park, Peking Oper, Verbotene Stadt etc.  Diese waren immer auch mit Restaurantbesuchen und gutem Essen verbunden.

Abends haben wir natürlich auch die Kneipenlandschaft erkundet und im „Helens“ unsere Stammkneipe gefunden. Unsere sonstige Freizeit verbrachten wir mit Discobesuchen, Shopping, Karaoke, beim Maßschneider, mit Stadtausflügen oder einfach beim Entspannen in dem sehr guten Hotel des BIT.

Nach den ersten drei Wochen ging es gen Süden nach Guangzhou. Während der achtstündigen Fahrt im Hochgeschwindigkeitszug (300 km/h) konnten wir die sehr beeindruckende und abwechslungsreise Landschaft Chinas genießen. Guangzhou selbst ist eine sehr moderne Stadt mit vielen Hochhäusern, die bekannt ist für ihre nächtliche Beleuchtung.


In Guangzhou haben wir neben der Stadt unter anderem einen sehr beeindruckenden alten Tempel, ein Kung-Fu-Kloster und eine Brauerei besichtigt. Höhepunkt war eine nächtliche Bootstour über den Perlfluss mit Blick auf die bunt beleuchtete Skyline mit vielen Lichteffekten.


Im Anschluss ging es zurück in den Norden nach Tianjin, einer Nachbarstadt Beijings, wo wir neben Museen zur Geschichte der Universität, der Stadt und Kunst einen kolonialen italienischen Stadtteil besichtigt haben. Untergebracht waren wir in einem äußerst luxuriösen Hotel in europäischem Stil.

Danach fuhren wir zurück nach Beijing, wo eine Abschlusszeremonie mit Zeugnisverleihung stattfand. Zusammen mit einem anderen Teilnehmer der Summer School habe ich dann noch fünf Tage lang Shanghai und Umgebung erkundet, bis es wieder zurück ging nach Deutschland.

Was hat Ihnen am besten gefallen?
Am besten gefallen haben mir der Besuch des Sommerpalastes, der Großen Mauer und die Bootstour in Guangzhou. Unübertrefflich war jedoch der Gesamteindruck, den ich gewonnen habe: das Nebeneinander der Extreme, das tägliche Abenteuer, die Freundlichkeit der Menschen und das gute abwechslungsreiche Essen.

Wieso möchten Sie nun in China Ihre Masterarbeit schreiben?
Mein Interesse für China und seine Kultur ist nach wie vor sehr groß und es gibt noch vieles zu lernen. Neben diesen kulturellen Aspekten wird die wirtschaftliche Bedeutung von China in den kommenden Jahrzenten voraussichtlich weiter wachsen. Abhängig von den Erfahrungen während meiner Masterarbeit könnte ich mir auch vorstellen zeitweise dort zu arbeiten.

Wie finden Sie die BIT-TU9-Summer School?
Die BIT-TU9-Summer School ist eine exzellente Möglichkeit für Studenten, die sich für das Mysterium China interessieren, dem Land und der Kultur näher zu kommen. Vieles, nahezu alles, ist zuerst ungewohnt und irritierend, aber die Auseinandersetzung mit dieser Kultur macht wirklich riesigen Spaß. Für mich war die BIT-TU9-Summer School eine einmalige Erfahrung, die mir lange in Erinnerung bleiben wird und die auch den Blick auf die eigene Kultur geschärft hat.

Die Summer School bietet einen sehr breiten und tiefen Einblick in China, dessen Menschen, Kultur, Sprache, regionalen Unterschiede, Geschichte und Küche. Ich würde jedem, der Neugier für dieses Land mitbringt, die Teilnahme an der Summer School empfehlen, um sich sein eigenes Bild über dieses extrem widersprüchliche und zugleich einzigartig schöne Land zu machen.

 

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