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Ranking in den Ingenieurwissenschaften

 

Rankings finden in der Presse und in der Öffentlichkeit allgemein große Beachtung. Bei Umfragen geben viele Studierende bzw. Abiturienten an, dass sie bei der Wahl ihrer zukünftigen Alma mater auf Rankings achten und sich davon zum Teil sogar ausschließlich leiten lassen.

 

Eine HIS-Untersuchung zur Situation von Studienanfängern, erschienen 2005, ergab, dass für 44 % der Erstsemester die Bedingungen an der Hochschule ausschlaggebend waren. Für Studienanfänger der Ingenieurwissenschaften spielte außerdem der gute Ruf einer Hochschule eine vergleichsweise große Rolle.

 

Doch nicht nur für Studienanfänger sind Rankings von großem Interesse. Im Rahmen der Bachelor- und Master-Umstellung sind Rankings auch für fortgeschrittene Studierende interessant, wenn sie sich überlegen, ob sie für einen Master an der gleichen Universität bleiben oder lieber wechseln. Auch ein Wechsel ins Auslandwird häufig überlegt, so dass mit Hilfe von Rankings auch der europaweite Wettbewerb befördert wird.


Besonderes Aufsehen erregen in der breiten Öffentlichkeit immer wieder die beiden großen internationalen Rankings: das Ranking des Times Higher Education Supplements (THES) und das so genannte Shanghai-Ranking der Jiao Tong Universität in China. Die Ergebnisse dieser beiden weltweit agierenden Rankings werden von nahezu alle großen Zeitungen und Zeitschriften, kurz den Leitmedien, aufgegriffen und verbreitet. Wenig berücksichtigtwird dabei die wenig befriedigende Datengrundlage dieser beiden Rankings, die ganz deutlich Universitäten aus englischsprachigen Ländern bevorzugt.

TU9 setzt sich aus diesem Grund für einen sensibleren Umgang mit dem Thema Ranking ein, das die besonderen Belange der Ingenieurwissenschaften berücksichtigt, und wird dazu eigene Vorschläge machen.

 

TU9 hat ein Papier verfasst, das einen Überblick über bestehende Rankings gibt: TU9 Papier zum Thema Ranking (PDF, 300 kB)