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Abbruchquoten in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen verringern: Neues Projekt betreibt Ursachenforschung

Die hohen Abbrecherquoten in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen von rund 35 Prozent relativieren die jüngsten Erfolge einer steigenden Zahl von Studienanfängern. Ursachen und Lösungswege für diese bildungspolitische Herausforderung untersucht das neue Projekt „Studienabbruch in den Ingenieurwissenschaften“, das mit einem Auftaktworkshop am 30. September in Berlin seine Arbeit aufnahm.

 

Ingenieursabsolventen aus Deutschland genießen einen sehr guten internationalen Ruf. Hohe Abbrecherquoten in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen verschärfen jedoch den Fachkräftemangel und ziehen hohe persönliche und volkswirtschaftliche Kosten nach sich. Wie lassen sich die Abbrecherquoten verringern, ohne dass das Niveau der Studiengänge leidet? acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und TU9 wollen diese Herausforderung in einem gemeinsamen, vom BMBF geförderten, Projekt adressieren.

 

Auf ihrem ersten Workshop hat die Projektgruppe ihr Arbeitsprogramm definiert. Die Expertinnen und Experten möchten im ersten Schritt Gründe für hohe Schwundquoten analysieren und dabei insbesondere die Erfahrungen der Technischen Universitäten einbeziehen. Ebenso möchten sie Best-Practice-Maßnahmen zur Verbesserung der Erfolgsquoten und geeignete bildungspolitische Rahmenbedingungen herausarbeiten. Auf dieser Basis wird die Projektgruppe Handlungsempfehlungen für Hochschulen und Politik formulieren. Veröffentlicht werden die Projektergebnisse im Sommer 2017 in einer zusammenfassenden STUDIE und einer POSITION mit Handlungsempfehlungen.