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TU9 auf der Hannover Messe 2017


Zum vierten Mal präsentierte sich die Allianz führender Technischer Universitäten in Deutschland auf der weltweit wichtigsten Industriemesse als Partner am VDI-Stand in Halle 2, Stand C40.
Ressel, Schmachtenberg, Saverschek, Bütof

Foto v. l. n. r.: Prof. Dr.-Ing. Wolfram Ressel (Rektor der Universität Stuttgart, TU9-Vizepräsident), Prof. Dr.-Ing. Ernst Schmachtenberg (Rektor der RWTH Aachen University), Dr. Nicole Saverschek (TU9-Geschäftsführerin), Karl-Uwe Bütof (Abteilungsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen)

 

 

Das diesjährige Exponat: Der StreetScooter WORK

Das StreetScooter-Projekt wurde am Lehrstuhl für Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) und dem Werkzeugmaschinenlabor (WZL) an der RWTH Aachen unter Verwendung innovativer Planungs- und Produktionstechnik entwickelt. Daraus entstand 2010 das Unternehmen StreetScooter mit dem Ziel, ein Elektroauto zu entwickeln und zu produzieren, das mit konventionellen Fahrzeugen in Hinblick auf Preis, realisierbare Leistung, Sicherheit und Nachhaltigkeit konkurrieren kann. In Kooperation mit der Deutschen Post wurde das Fahrzeug speziell auf den Use-Case für den Zustellbetrieb ausgelegt.

 

Auch die TU9-Mitgliedsuniversitäten waren wieder zahlreich auf der Messe vertreten. Eine Übersicht finden Sie in unserem Messeflyer.

 

RWTH Aachen University

Auch in diesem Jahr präsentierte die RWTH Aachen University auf der Hannover Messe wieder zahlreiche Innovationen und Technologien, um den Besuchern einen Einblick in die Forschung der technischen Hochschule zu bieten. Der zentrale Knotenpunkt des Auftritts befand sich auf dem TU9-Stand in Halle 2, der dieses Jahr mit dem Elektrofahrzeug StreetScooter ein Exponat aus Aachen zeigte.

In Halle 16 fanden Sie auf dem NRW-Gemeinschaftstand RWTH-Forschungsthemen zum Anfassen sowie Beteiligungen im Rahmen des Bühnenprogramms rund um die Themenkreise „Mensch-Maschine-Interaktion“ sowie „Industrie 4.0“. Auch im Bereich Produktionstechnologien präsentierte sich das Aachener Fraunhofer IPT in Halle 2.

Darüber hinaus zeigten das Institut für fluidtechnische Antriebe und Steuerungen (IFAS) in Halle 21 sowie das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) in Halle 7 ihre aktuellen Forschungsthemen.

 

TU Berlin | Digitale Innovationen für die Industrie von Morgen

Die TU Berlin beteiligte sich an der HANNOVER MESSE 2017 mit insgesamt 6 Ausstellern.
Vier Start-ups aus dem Centre for Entrepreneurschip haben in diesem Jahr innovative Systemlösungen und marktreife Produkte aus den Zukunftsbereichen 3-D Druck, Windenergie, Drohnentechnologien und Strömungsmechanik präsentiert.

Das Zentrum für geistiges Eigentum der TU Berlin stellte erstmals ein vollkommen neues Interaktionsgerät zur umfassenden Verbesserung von Montagesimulationen und das Formula Student Team FaSSTUBe ingenieurtechnische Optimierungen im neuen Rennwagen der Saison 2017 vor.

Standort: Innovationsmarkt Berlin-Brandenburg Halle 2, Stand B 33.

 

TU Braunschweig | Neues aus Energieforschung, Leichtbau und Produktionstechnik

Die Technische Universität Braunschweig präsentierte Projekte, Exponate und Großgeräte aus der Energieforschung, dem Leichtbau und der Produktionstechnik auf der Hannover Messe: Die Battery LabFactory Braunschweig zeigte, wie mit vernetzter und digitalisierter Produktion leistungsstärkere und zuverlässigere Energiespeicher entwickelt werden können. Ingenieurinnen und Ingenieure aus dem Institut für Adaptronik und Funktionsintegration stellten einen mobilen Produktionsroboter für automatisierten Leichtbau vor. Mit dem Stück eines Flugzeugsrumpfes zeigten Flugzeugbauexperten eine neue Leichtbautechnologie. Den Roboterarm mit dem „Samthandschuh“ für flexible und schnelle Lösungen in der automatisierten Herstellung und Logistik präsentierte das Startup „FORMHAND“.

Die TU Braunschweig präsentierte mit der Leibniz Universität Hannover die anwendungsnahen Ergebnisse der interdisziplinärem und hochschulübergreifenden Forschungsprojekte auf ihrem Gemeinschaftsstand (Halle 2, Stand B08).

 

TU Darmstadt | Kletten und kühlen, Spindeln und Software

Vier junge Gründungsinitiativen der TU Darmstadt präsentierten sich auf der Hannover Messe. Die Start-up-Unternehmen bieten technisch raffinierte Lösungen und Produkte: Rein metallische ultrastabile Nanoverbindungen, die wie ein Klettverschluss funktionieren. Die erste Carbon-Motorspindel für den Werkzeugmaschinenbau. Eine Kühlbox für den Transport sensibler Medikamente und medizinischer Proben. Eine Software, die Fahrzeuggetriebe ohne zusätzliche Sensorik kontrolliert.

Auf dem Hessischen Gemeinschaftsstand (Halle 2, Stand B 25) stellte „NanoWired“ seine Kombination aus Laminationsverfahren und Galvanikprozess vor, um Nanodrähte auf beliebigen Oberflächen und so einen metallischen Klettverschluss zu erzeugen.

„Carbondrive“ bietet für den Werkzeugmaschinenbau Carbon-Motorspindeln an, die sich nicht verformen und extreme Temperaturen aushalten und so Rüstzeiten, Ausschussquoten und Energieverbrauch senken.

„Nelumbox“ garantiert eine Transport-Kühlkette für sensible Arzneimittel von der Produktion bis zum Patienten – durch intelligente Isolationstechnik und Sensoren, die das „Live-Tracking“ von Innen- und Außentemperatur, Geolocation oder Luftfeuchtigkeit ermöglichen.

„Complife“ zeigt eine Lösung zur softwarebasierten Lastüberwachung und Lebensdauervorhersage für mechanische, elektrische und elektronische Komponenten – und das ohne weitere Sensorik.

 

TU Dresden | Industrie 4.0 - Spitzentechnologie aus Dresden

Im Zentrum der Präsentation der TU Dresden auf der Hannover Messe 2017 standen Lösungen für die 3D-Fertigung individualisierter Bauteile. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) arbeiten Dresdner Wissenschaftler intensiv an Technologien der adaptiven generative Fertigung. Verfahren wie Laser-Pulver-Auftragschweißen und Dispens- und Aerosoldruck ermöglichen es, funktionsintegrierte Bauteile kostengünstig und in hochwertiger Industriequalität herzustellen.

 

Leibniz Universität Hannover | Mit Wissen Zukunft gestalten

Die gelebte Wissenschaftsallianz Braunschweig – Hannover war Thema der Beteiligung der Leibniz Universität Hannover am Gemeinschaftsstand mit der TU Braunschweig in Halle 2, Stand B08. Die Bandbreite der Exponate reichte von der Regeneration komplexer Investitionsgüter und einem Verfahren zum Erkennen von Hindernissen beim schnellen Laserschneiden über die Überwachung der Handdesinfektion in Krankenhäusern bis hin zu neuartigen Implantaten, die im Körper gleichzeitig auch die Funktion von Sensoren übernehmen können.

Die Generalfabrik des Kompetenzzentrums „Mit uns digital!“ widmete sich im Pavillon 36 dem Thema „Industrie 4.0 für den Mittelstand“, und das Institut für Werkstoffkunde führte in Halle 5 zusammen mit dem Konradin Verlag das neue „Forum Industrial Supply“ durch. Hier war die Besonderheit, dass am Nachmittag des 28.04.2017 ausschließlich Fachvorträge von Studierenden auf dem Programm standen.

Das Formula Student Electric Team der HorsePower Hannover zeigte in Halle 16 am Stand H03 seine neuesten Entwicklungen für einen Formel-Rennwagen mit elektrischem Antrieb.

 

Das Karlsruher Institut für Technologie – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) richtete seine großen Forschungsfelder an den langfristigen Herausforderungen der Gesellschaft aus, um nachhaltige Lösungen für drängende Zukunftsfragen zu entwickeln.

Auf der Hannover Messe war das KIT erstmals mit zwei großen Ständen vertreten:

  • Leitmesse, Research & Technology (Halle 2, Stand B16): Entwicklungen für die Elektromobilität, 3-D-Drucktechnik zur Herstellung von Glasstrukturen, innovatives Fertigungsverfahren zur Herstellung von Gewinden sowie eine Technologie für robusten Plagiatschutz.
  • Leitmesse Energy (Halle 27, Stand H51): Exponate für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende, beispielsweise die intelligente Energiewendeplattform „Energy Lab 2.0“, Organische Photovoltaik, ein supraleitender Transformator sowie INERATEC®, ein Spin-off des KIT, das mikrostrukturierte Reaktoren entwickelt.

 

TU München | eCARus 2.0

eCARus - Studierende bauen ein Elektrofahrzeug.

Deutschland ist seit langem bekannt für seine Ingenieure. Damit dies so bleibt, ist es notwendig, die Ingenieurausbildung zu überdenken und die gute theoretische Ausbildung der Universitäten mit praxisnahen Projekten zu verzahnen. Bei eCARus erlernen Studierende der Technischen Universität München beim Entwickeln eines Elektrofahrzeugs nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern erleben das ganze Spektrum ingenieurmäßigen Handelns. Ob Projektmanagement, Produktentwicklung, Teamarbeit oder Schulung der neuen Teilnehmer – die 60 teilnehmenden Studierenden organisieren alles selbst.

Weiterführende Informationen können dem Webauftritt entnommen werden: www.ecarus.info.

 

Universität Stuttgart | Erkenntnisse der Forschung rasch in industrielle Innovationen überführen

Die Universität Stuttgart präsentierte auch in diesem Jahr ihre vielfältigen und zukunftsweisenden Forschungsleistungen auf der Hannover Messe und zeigte dem Messepublikum aus aller Welt ihre Forschungserfolge an der Spitze des wissenschaftlich-technologischen Fortschritts.

Mit ihrem Messeengagement unterstreicht die Universität Stuttgart die Notwendigkeit, Erkenntnisse aus der Forschung rasch in industrielle Innovationen überzuführen. Um den industriellen Partnern so effizient wie möglich Zugänge zu Forschungsleistungen zu ermöglichen, hat die Universität Stuttgart als Forschungsuniversität von internationalem Rang ihre Aktivitäten im Wissens- und Technologietransfer strategisch neu ausgerichtet und intensiviert.