Im Rahmen der Sächsischen Landesexzellenzinitiative wird das Exzellenzcluster „European Centre for Emerging Materials and Processes Dresden (ECEMP)“ an der TUD gefördert. Damit werden Forschung und Lehre weiter nachhaltig auf internationalem Niveau gestärkt.
Im ECEMP sollen zielgerichtet Mehrkomponentenwerkstoffe mit den zugehörigen Technologien für die Bereiche Leichtbau sowie Energie- und Umwelttechnik entwickelt werden, aufbauend auf den drei Werkstoffklassen metallische (Stahl, Aluminium, Magnesium, Titan), nichtmetallisch-organische (Kunststoffe, Naturstoffe) sowie nichtmetallisch-anorganische (Keramik, Glas) Werkstoffe.
Zur Umsetzung des höchst anspruchsvollen wissenschaftlichen Programms sind u. a. folgende Maßnahmen vorgesehen:
– Einrichtung fakultätsübergreifender Experimental- und Technologiepools
– Bildung von internationalen Nachwuchsgruppen und Graduiertenschulen mit
100 Doktoranden
– Einrichtung eines werkstoff- und eines technologieorientierten Masterstudiengangs
– Schaffung familienfreundlicher Forschungsstrukturen, Schaffung neuer (Stiftungs)professuren
Das Exzellenzcluster ECEMP stützt sich auf die exzellente Kompetenz in allen Werkstoffklassen und die Ausstattung des Dresdener Materialforschungsstandortes mit seinen mehr als 1000 universitären und außeruniversitären Materialwissenschaftlern. Darüber hinaus fließt auch die starke regionale Kompetenz insbesondere der kleinen und mittelständischen Industrie in das ECEMP mit ein.
„Das Spitzentechnologiecluster ECEMP fungiert für die traditionsreiche TU Dresden als Sprungbrett zur bundesweiten Eliteuniversität“, freut sich der Sprecher des ECEMP, Prof. Werner Hufenbach. „Nun liegt es an uns, diese einmalige Chance zu nutzen.“
Weitere Informationen:
Prof. Dr.-Ing. habil. Werner Hufenbach, Tel.: 0351 463-38140
E-Mail: ilk@ilk.mw.tu-dresden.de