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Die westlichste Universität Deutschlands

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, kurz RWTH Aachen, wurde 1870 gegründet. Der Schwerpunkt der  Universität liegt seit ihren Anfängen bis heute bei den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Mit ihren 260 Instituten in neun Fakultäten gehört die Universität zu den führenden europäischen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen. Derzeit sind rund 33.000 Studierende in über 100 Studiengängen eingeschrieben, davon über 5.200 ausländische Studierende aus 130 Ländern.

Die wissenschaftliche Ausbildung an der RWTH Aachen hat einen hohen Anwendungsbezug. Deshalb sind die Absolventinnen und Absolventen in der Wirtschaft gefragte Nachwuchs- und Führungskräfte. Nationale Rankings und internationale Bewertungen bescheinigen den RWTH Absolventinnen und Absolventen eine ausgeprägte Befähigung zur Bewältigung komplexer Aufgabenstellungen, zu konstruktiver Problemlösung in Teamarbeit und zur Übernahme von Leitungsaufgaben. Daher verwundert es nicht, dass jedes fünfte Vorstandsmitglied deutscher Konzerne von der RWTH Aachen kommt.

Hohe Qualität in Lehre und Forschung bilden auch den Ausgangspunkt für die internationale Zusammenarbeit der RWTH Aachen. In Netzwerken wie der IDEA League setzt die RWTH Aachen mit führenden Technischen Universitäten anderer Länder die Qualitätsstandards für Studiengänge und wissenschaftliche Weiterbildung. Dadurch verbessert sie ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem internationalen Bildungsmarkt und steigert ihre Attraktivität für hoch qualifizierte und motivierte Studierende aus dem In- und Ausland. Mit Universitätsgründungen nach Vorbild der RWTH Aachen wird diese erfolgreiche Wissenschaftsstruktur auch international vermarktet.

Bei der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder konnte sich die RWTH Aachen in allen drei Förderlinien durchsetzen. Mit einem Gesamtvolumen von 180 Millionen Euro werden in den Jahren 2006 bis 2012 eine Graduiertenschule, drei Exzellenzcluster sowie das Zukunftskonzept „Meeting Global Challenges“ gefördert.
Weitere Resultate fachübergreifender Zusammenarbeit der Fakultäten sind unter anderem 11 Sonderforschungs- und Transferbereiche, in denen - wie in den anderen Forschungsprojekten auch - bereits Studierende lernend und forschend mitwirken. Dies stellt einen frühen Qualifizierungsbaustein für die jährlich etwa 3.000 Absolventen und 700 Promotionen dar.