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Die westlichste Universität Deutschlands

Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, kurz RWTH Aachen, wurde 1870 gegründet. Zurzeit sind hier etwa 30.000 Studierende in mehr als 85 Studiengängen eingeschrieben. Die Hochschule weist seit ihren Anfängen bis heute die Ingenieurwissenschaften als ihren Schwerpunkt auf. Derzeit belegen etwa 40 Prozent der Studierenden technische Fächer, etwa 25 Prozent studieren Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik, ebenfalls etwa 25 Prozent der Studentinnen und Studenten sind in Geistes-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften eingeschrieben und knapp 10 Prozent sind in Medizin oder Zahnmedizin immatrikuliert.


In den letzten Jahren wurden an der RWTH Aachen eine Reihe neuer Studiengänge wie Wirtschaftsingenieurwesen, Biotechnologie, Werkstoffinformatik, Computational Engineering Science und Computermathematik eingeführt. Diese zeichnen sich vor allem durch ihren interdisziplinären Ansatz aus. Das bedeutet, Inhalte verschiedener Wissenschaftsbereiche (wie etwa Wirtschaft und Technik) werden im Studium miteinander kombiniert und ermöglichen eine umfassende Herangehensweise an wissenschaftliche Fragestellungen.

Ein weiteres Resultat fachübergreifender Zusammenarbeit der Fakultäten sind unter anderem 13 Sonderforschungsbereiche, in denen - wie in den anderen Forschungsprojekten auch – bereits Studierende lernend und forschend mitwirken. Dies stellt einen frühen Qualifizierungsbaustein für die jährlich etwa 2.000 Absolventen und 700 Promotionen dar.