Der Studienstandort Deutschland bietet Lebenshaltungskosten, die nicht höher sind als in anderen Ländern Europas. In einigen Bundeslänern (wie Bayern, Hamburg und Niedersachsen) gibt es Studiengebühren, die rund 500 Euro im Semester betragen. Die Gebühren für ein Studium sind damit immer noch wesentlich geringer als beispielsweise in Großbritannien oder den USA.
Studieren in Deutschland ist also nach wie vor nicht teuer und es gibt viele Wege, sich ein Studium zu finanzieren. Tätigkeiten als studentische Hilfskraft (SHK) an der Universität bieten eine sehr gute Möglichkeit, sein Fachwissen in Forschungsprojekten anzuwenden.
Welche anderen Möglichkeiten gibt es, sich das Studium zu finanzieren?
Den besten Absolventen deutscher Deutscher Schulen im Ausland bietet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ein Vollstipendium für ihr Studium in Deutschland. Die Bewerber für dieses Stipendium (jeweils ein Bewerber pro Schule) werden vom Schulleiter vorgeschlagen.
Das Land Sachsen schreibt das Georgius-Agricola-Stipendium (drei Vollstipendien) für die besten ausländischen Schüler in Polen, der Slowakei, Tschechien und Ungarn aus. Sie müssen ausgezeichnete Deutschkenntnisse haben. Wenn Sie zu diesem Stipendium Fragen haben, dann wenden Sie sich an Ihren Studienberater in der Schule oder an uns.
Schüler der Auslandsschulen, die deutsche oder EU-Staatsbürger sind, können von den Schuldirektoren für ein Vollstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen werden. Nach dem Vorschlag ist ein bereits begonnenes Studium an einer deutschen Hochschule Voraussetzung für die Teilnahme am Auswahlverfahren.
Um sich über weitere Stipendienmöglichkeiten zu informieren, lohnt ein Blick in die Stipendiendatenbank des DAAD. Hier kann man sich nach Eingabe seines Studienfachs und Herkunftslandes ganz schnell einen Überblick über die in Frage kommenden Stipendien verschaffen. Man muss dabei aber beachten, dass die meisten Stipendiengeber kein komplettes Studium fördern, sondern nur einen Studienabschnitt. Bewerben kann man sich meist erst, wenn man schon Student an einer deutschen Universität ist.