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Glossar

 

A-D, E-H, I-M, N-R, S, T-Z

 

A

Akademisches Auslandsamt
Diese Einrichtung an der Universität heißt auch International Office. Es ist die erste Stelle für internationale Studierende, informiert Sie vor und während Ihres Studiums in Deutschland. Gleichzeitig kümmert sich das Akademische Auslandsamt/International Office auch um die internationalen Beziehungen zu anderen Hochschulen  und um die eigenen Studierenden, die ein Semester an einer ausländischen Universität studieren wollen.

 

 

B

Bachelor
Der Bachelorgrad ist der erste akademische Abschluss. Er qualifiziert für den Beruf und ist gleichzeitig die Voraussetzung zur Erlangung des Mastergrades. Studienzeit: 6-7 Semester (180 ECTS). Am Ende des Bachelor-Studiums müssen Studierende eine Bachelor-Arbeit schreiben, die Voraussetzung für den Abschluss ist.

 

BAföG
Das BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) ist eine finanzielle Unterstützung zum Studium, die in erster Linie deutschen Studierenden je nach Höhe des Einkommens der Eltern oder des Ehepartners gewährt wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.das-neue-bafoeg.de

 

 

C

Credit Points

Credit Points (CP) sind Leistungspunkte, nach denen der Arbeitsaufwand im Studium "gemessen" wird. Ein Leistungspunkt entspricht etwa 25 bis 30 Arbeitsstunden, ein Bachelorstudium setzt sich insgesamt aus ca. 180 CP zusammen. Dabei berücksichtigen Credit Points auch die Zeit der Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen. Innerhalb der EU sind Credit Points einheitlich im European Credit Transfer System (ECTS) geregelt. Deshalb werden die CP oft auch "ECTS-Punkte" genannt.

 

 

D

Dekan / Dekanin
Der Dekan oder die Dekanin ist Vorsitzende_r einer Fakultät. Aus dem Kreis der Professorinnen und Professoren, die zu einer Fakultät gehören, werden die Dekane für einen bestimmten Zeitraum gewählt.

 

Diplom
Der Diplom-Abschluss war vor der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge der übliche Studienabschluss in den technischen und naturwissenschaftlichen sowie den sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen. Der Abschluss "Diplom-Ingenieur" (Dipl.-Ing.) hat in Deutschland ein sehr hohes Ansehen, weshalb die Universitäten in den Ingenieur- und Technik-Fächern die Umstellung auf das Bachelor-/Master-System sehr bedauerten. Doch ist ein Master of Sciences heute gleichwertig mit dem früheren Diplom-Ingenieur und genauso angesehen. An einigen Universitäten, z. B. auch der TU Dresden, kann man auch jetzt noch Diplom-Studiengänge studieren.

 

Diplomarbeit
Die Diplomarbeit ist die Abschlussarbeit, um ein Diplom zu erlangen.

 

Double Degrees (Doppeldiplomprogramme)
Double-Degree Studiengänge, auch Doppeldiplomprogramme genannt, ermöglichen es den Studierenden, Universitätsabschlüsse zwei verschiedener Universitäten gleichzeitig zu erwerben.

 

Dozent / Dozentin
Lehrer/-in an einer Hochschule

 

 

E

Eignungsprüfung/-test
Ein Test oder eine Prüfung, mit der festgestellt wird, ob Sie für einen bestimmten Studiengang "geeignet" sind, also die richtigen Voraussetzungen und Kenntnisse mitbringen, um das Studium schaffen zu können.

 

ERASMUS
ERASMUS (European Community Action Scheme for the Mobility of University Students) ist ein Austauschprogramm der EU. Es hat zum Ziel, die Mobilität der europäischen Studierenden zu fördern. Mit dem Programm soll erreicht werden, dass möglichst viele Studierende einen Abschnitt ihres Studiums in einem anderen europäischen Land und in einer anderen europäischen Sprache absolvieren.

 

 

F

Fachschaftsrat
Die Studierenden können Ihre Interessen in Fachschaften vertreten und sich dort organisieren. Eine Fachschaft besteht aus den Studierenden eines Fachs oder eine Fächergruppe. Dort wählen alle Studierenden mehrere Vertreter, die dann den Fachschaftsrat bilden und sich dann stellvertretend um die Interessen aller Studierenden dieser Fachschaft kümmern.  

 

Fachsemester
Bezeichnung für die in einem Studiengang und Fach absolvierten Semester. Beispiel: Studieren Sie bereits seit 3 Semestern, sind Sie im 3. Fachsemester.

 

Fakultät
Jede Hochschule ist in mehrere Fakultäten eingeteilt. Die Aufteilung erfolgt nach Fächergruppen. Die Fakultäten sind dann weiter in Institute eingeteilt.

 

G

Grundstudium
Das Grundstudium bezeichnete vor dem Bachelor-/Master-System den ersten Studienabschnitt, welcher sich in der Regel über 4 Semester erstreckt. Im Grundstudium erwarben die Studierenden einen allgemeinen Überblick über Methoden und Inhalte ihres Fachs. Das Grundstudium wurde mit einer Prüfung abgeschlossen.

 

 

H

Hauptstudium
Frühere Bezeichnung für den Studienabschnitt nach Grundstudium und Zwischenprüfung bzw. Vordiplom (Zwischenprüfung in Diplom-Studiengängen). Oft konnten im Hauptstudium spezielle Studienrichtungen und /oder Schwerpunkte gewählt werden. Im Bachelor-/Master-System besteht die Einteilung in Grund- und Hauptstudium nicht mehr.

 

 

Hochschule

Hochschule ist der Oberbegriff für wissenschaftliche, wissenschaftlich-anwendungsorientierte und künstlerisch-wissenschaftliche Bildungseinrichtungen, die zu einer Berufsqualifikation führen. Dazu gehören Universitäten, Fachhochschulen, Technische Hochschulen usw.

 

 

I

Immatrikulation
Immatrikulation bedeutet die Einschreibung in einen Studiengang an einer Universität.  Nach erfolgreicher Immatrikulation dürfen Sie an der Universität studieren und Sie bekommen eine Immatrikulationsnummer, mit der Sie in der Datenbank der Universität geführt werden. Immatrikulation und Bewerbung sind  jedoch nicht das Gleiche: Für Studiengänge, für die eine Bewerbung notwendig ist, müssen Sie sich erst bewerben und bekommen dann die Zusage, dass Sie sich immatrikulieren (einschreiben) dürfen. Dazu erhalten Sie ein Formular, den "Immatrikulationsantrag". Für Studiengänge, für die keine Bewerbung notwendig ist, können Sie sich direkt immatrikulieren. Achtung: Sie können nicht an zwei deutschen Hochschulen gleichzeitig immatrikuliert sein.

 

Institut
Institute sind Teil einer Fakultät oder Hochschule.

 

 

K

Kolloquium
Gesprächsrunde / Diskussion zu wissenschaftlichen Themen, die ergänzend zu Lehrveranstaltungen (Vorlesung, Seminar etc.) angeboten wird. So zum Beispiel gibt es Kolloquien zum Austausch über Themen von Master- und Doktorarbeiten.

 

konsekutiv
Ein konsekutives Studium bedeutet vereinfacht ausgedrückt ein gestuftes Studium. Konsekutive (= zeitlich folgende) Bachelor- und Masterstudiengänge sind Studiengänge, die inhaltlich aufeinander aufbauen und den Zeitrahmen von zusammen maximal fünf Jahren Regelstudienzeit nicht überschreiten. Das Studium in gestuften Studiengängen ist flexibler angelegt: Sie studieren zunächst 6 Semester einen Bachelor-Studiengang, die erste Stufe. Wenn Sie meinen, der Bachelor genügt, können Sie die Universität mit einem Abschluss verlassen. Wenn Sie weiter studieren möchten, gehen Sie in die 2. Stufe, das Masterstudium (4 Semester). Ein nicht konsekutiver Masterstudiengang richtet sich oft an Studierende mit Bachelor-Abschlüssen aus verschiedenen Fächern oder Bereichen.

 

 

L

Lehrstuhl
Ein Lehrstuhl ist die planmäßige Stelle eines Professors oder einer Professorin an einer Hochschule. Diese Stelle wird mit personellen und finanziellen Mitteln ausgestattet, mit denen die Professoren bestimmten Aufgaben nachkommen können.

 

Lehrveranstaltung
Lehrveranstaltungen sind die verschiedenen "Unterrichtsformen" an der Hochschule. Zu den Lehrveranstaltungen zählen die klassische Vorlesung, das Seminar, Übung, Praktikum, Kurs oder Kolloquium.

 

 

M

Master

Das Masterstudium baut auf ein vorher abgeschlossenes Bachelorstudium auf. Es dauert  meist 4 Semester und endet mit der Erlangung des akademischen Grades Master (of Science / of Arts).

 

Mensa
Kantine für Studierende und Hochschulmitarbeiter/-innen.

 

 

N

Numerus Clausus (N.c., NC, Zulassungsbeschränkung)
Dieser Begriff bezeichnet die Mindestnote, die man für die Aufnahme in einen zulassungsbeschränkten Studiengang benötigt. Er kommt zum Einsatz, wenn die Bewerberzahl die Zahl der Studienplätze übersteigt. Es gibt dann ein Auswahlverfahren, bei dem meist die Abiturnote eine entscheidende Rolle spielt. Es gibt zwei verschiedene Arten von N.C.: Für die meisten Studiengänge einen lokalen N.C., den die Universität bestimmt, und für einige bundesweit zulassungsbeschränkte Studiengänge einen N.C., der von der Stiftung für Hochschulzulassung (früher ZVS) festgestellt wird.

Informationen zu früheren NC-Noten an den TU9 Universitäten

 

 

P

Praktikum
Für eine kurze Zeit (6 Wochen bis hin zu 6 Monate) arbeiten Sie als Praktikant in einem Unternehmen oder einer wissenschaftlichen Einrichtung mit. So erhalten Sie einen ersten Einblick in die Berufswelt und in die Praxis. Für Ihre Mitarbeit bekommen Sie kein Gehalt, aber manchmal eine (monatliche) Aufwandsentschädigung. Pflicht-Praktika innerhalb des Studienplans finden hauptsächlich in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen statt. Sie dienen als Ergänzung zur Theorievermittlung.

 

Professor / Professorin
Der Begriff Professor bezeichnet in Deutschland den Inhaber eines Lehrstuhls einer Hochschule. Ein Professor ist in der Regel beamteter Wissenschaftler an einer Hochschule.

 

Promotion
Erlangung des Doktorgrades.

 

Prüfungsamt
Diese Einrichtung der Universität regelt die organisatorische Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen. Dort müssen Sie sich für die Prüfungen, die Sie in einem Semester ablegen wollen, anmelden.

 

 

R

Regelstudienzeit
Bezeichnung für den Zeitraum, in dem das Studium inhaltlich und von der Anlage her absolviert werden kann.

 

Rektor
Der Rektor wird von den Mitgliedern des Konzils gewählt und vertritt die Universität nach außen.

 

Rückmeldung
Darunter ist die regelmäßig notwendige Erneuerung der Einschreibung am Ende des Semesters zu verstehen. Dazu überweisen Sie innerhalb einer Frist die Semestergebühren für das nächste Semester. Normalerweise werden Sie dazu in einem Brief informiert. Wer sich nicht rechtzeitig zurückmeldet, verliert den Studentenstatus.

 

 

S

Schein
Leistungsnachweis oder Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung. Scheine sind oft Voraussetzung für die Prüfungszulassung.

 

Schnupperstudium
Schüler der oberen Klassenstufen des Gymnasiums sind an die Hochschule eingeladen, um die Hochschule kennen zu lernen, sich zu informieren und an ausgewählten Seminaren und Vorlesungen teilzunehmen.

 

Semester
Ein Semester ist ein Studienhalbjahr an einer Hochschule. Dabei sind die Semesterferien (vorlesungsfreie Zeit) einbezogen. In den vorlesungsfreien Zeiten finden in der Regel Klausuren, Prüfungen, Labor- und sonstige Praktika statt. Oftmals wird diese Zeit auch zum Selbststudium und zur Prüfungsvorbereitung genutzt. Das Wintersemester erstreckt sich an vielen Universitäten auf den Zeitraum vom 1. Oktober eines Jahres bis zum 31. März des Folgejahres, das Sommersemester auf den Zeitraum vom 1. April bis zum 30. September eines Jahres.

 

Semesterwochenstunden
In Semesterwochenstunden (SWS) wird in den Studiengängen das Studienvolumen gemessen. Eine besuchte Lehrveranstaltung (sie dauert normalerweise 90 Minuten) wird mit 2 SWS berechnet. Wie viele SWS in welchen Lehrveranstaltungen zu absolvieren sind, ist in der Studien- bzw. Prüfungsordnung jedes Studiengangs festgelegt.

 

Staatsexamen
Abschlussprüfung in Studiengängen, die zur Ausübung von Berufen im Staatsdienst berechtigen. Danach schließt sich eine praktische Ausbildungsphase an, die mit dem 2. Staatsexamen endet.

 

Stipendien
Finanzielle Zuwendung, Möglichkeit der Studienfinanzierung neben dem BAföG. Stipendien werden meist von Stiftungen vergeben.

 

Studentenrat
Dieser vertritt die Interessen der Studierenden.

 

Studentenwerk
Studentenwerke bieten den Studierenden verschiedene Dienstleistungen an. Zum Beispiel betreiben sie Mensen und Cafeterien, bauen und verwalten Wohnheime, sind zuständig für die Verwaltung der BAföG-Leistungen und bieten Kindertagesstätten und Beratungen an.

 

Studienberatung
Die Allgemeine Studienberatung (auch Zentrale Studienberatung) einer Hochschule informiert vor allem über Voraussetzungen, Inhalte und Anforderungen der Studiengänge und berät bei Zulassungsfragen sowie studienbedingten Schwierigkeiten aller Art.

 

Studiengang
Der Studiengang ist das Studium eines Faches. Der Studiengang zielt auf einen bestimmten Abschluss. Dieser Abschluss ist durch eine Studien- und Prüfungsordnung geregelt.

 

Studienkolleg
Einrichtung an verschiedenen Hochschulorten, in denen sich ausländische Bewerber/innen (mit Sekundarabschlüssen, die in Deutschland nicht zur unmittelbaren Aufnahme des Studiums berechtigen) auf die Prüfung zur Feststellung der Hochschulreife vorbereiten können.

 

Studienordnung
Diese regelt Anforderungen und Verlauf des Studiums.

 

Studium generale
Kein Studiengang, sondern fachübergreifende und interdisziplinäre Lehrangebote für Studierende aller Fakultäten.

 

 

T

Tutorien
Diese Arbeitsgruppen bieten die Möglichkeit, den Stoff einer Vorlesung oder eines Seminars unter Leitung einer Tutorin oder eines Tutors vor- und nachzubereiten.

 

 

U

Uni-Tag
Interessenten sind eingeladen sich über die Hochschule zu informieren, Labore zu besichtigen oder an Führungen teilzunehmen.

 

 

V

Vordiplom
Ähnlich wie die Zwischenprüfung, Voraussetzung für die Diplomprüfung.

 

Vorlesungsverzeichnis
Verzeichnis aller Lehrveranstaltungen, das jeweils zu Semesterbeginn erscheint.

 

 

Z

ZVS (heißt seit 2012 Stiftung für Hochschulzulassung)
Für bestimmte zulassungsbeschränkte Fächer (z.B. Medizin, Pharmazie, Psychologie) müssen sich Deutsche, EU-Staatsbürger, sowie ausländische Staatsbürger mit Sekundarabschlüssen der EU bei der Zentralen Vergabestelle für Studienplätze (ZVS) bewerben. Mehr Informationen dazu unter www.hochschulstart.de

 

Zwischenprüfung
Prüfung nach dem ersten Studienabschnitt (Grundstudium). Bei Diplomstudiengängen Bezeichnung als Vordiplom.