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Die Technische Universität in Deutschlands Hauptstadt

Die Welt wird geprägt von Technik und Fortschritt, angefangen von neuen Kommunikationsmitteln bis hin zu besseren Transportmöglichkeiten. Die TU Berlin sieht eine ihrer Aufgaben darin, ihre Studierenden zukunftsfähig für diese Welt zu machen. Dabei geht es nicht nur darum, ihnen das Wissen beizubringen, um neue Technologien und Innovationen zu entwickeln. Sie sollen auch darauf vorbereitet werden, die gesellschaftlich und wirtschaftlich relevanten Probleme zu erkennen, zu analysieren und zu ihrer Lösung beizutragen.


Der Schwerpunkt in Forschung und Lehre der TU Berlin liegt dabei im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Die Universität ist in Berlin die Hochschule mit dem breitesten Angebot an Ingenieurwissenschaften. Darüber hinaus bietet sie planungs-, sozial-, geistes- und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge an. Die verschiedenen Disziplinen arbeiten übergreifend zusammen, um Lösungen in den folgenden Forschungsfeldern zu finden: Energie, Gestaltung von Lebensräumen, Gesundheit und Ernährung, Information und Kommunikation, Mobilität und Verkehr, Wasser, Wissensmanagement.


Das breite Fächerspektrum gehört zum Markenzeichen der Universität seit ihrer Neugründung nach dem Zweiten Weltkrieg im April 1946. Ihre Wurzeln reichen jedoch zurück bis ins 18. Jahrhundert. Damals entstanden die ältesten Vorläufereinrichtungen wie etwa die Bauakademie.


Lehre und Forschung sind heute geprägt von einer engen Zusammenarbeit der Universität mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft. Die TU Berlin ist Teil einer bundesweit einmaligen Forschungslandschaft. Eine Reihe von TU-Professorinnen und Professoren leiten zugleich ein außeruniversitäres Institut oder eine Forschungsabteilung. Namhafte Unternehmen engagieren sich an der Universität: zum Beispiel die Deutsche Telekom AG mit den Telekom Laboratories auf dem TU-Campus und die Siemens AG mit dem Center for Knowledge Interchange. Zahlreiche Existenzgründungen durch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Absolventinnen und Absolventen sind aus der Universität heraus entstanden. Von diesen Verbindungen profitieren auch die Studierenden: unter anderem durch den verstärkten Praxisbezug der Lehre sowie die Vermittlung von Studien- oder Diplomarbeiten und von Praktika.


Derzeit sind rund 30.000 Studierende in mehr als 30 Fächern eingeschrieben. 37 Prozent davon sind Frauen. Damit zählt die TU Berlin zu den größten technischen Hochschulen in Deutschland. Rund 6.500 Menschen arbeiten an der Universität. Etwa ein Fünftel der Stellen finanziert die TU Berlin durch Drittmittel. Das sind Gelder, die die Universität zusätzlich zu den vom Land Berlin bereitgestellten Haushaltsmitteln von öffentlichen und privaten Einrichtungen einwirbt.


Zahlreiche Vorlesungen und Labore öffnet die TU Berlin auch für Schülerinnen und Schüler. Ob bei der Kinderuniversität, dem Probestudium oder den Technik-Workshops – mit spannenden Angeboten werden Barrieren abgebaut, das Interesse an Technik-, Natur- und Ingenieurwissenschaften erhöht und ein Einblick in die Bandbreite der rund 60 Studiengänge geboten.


Gepflegt wird auch der Dialog mit der Öffentlichkeit. Die TU Berlin hat sich auch der Gesellschaft geöffnet, zum Beispiel durch Wissenschaftspräsentationen wie zum Beispiel die Lange Nacht der Wissenschaften, Veranstaltungen zu aktuellen Themen wie die jährlich stattfindende Queen's Lecture und durch Serviceangebote im Bereich wissenschaftliche Weiterbildung und Technologietransfer.


Mit rund 150 Ausbildungsplätzen in technisch-gewerblichen Berufen gehört sie zudem zu den größten Ausbildungsbetrieben in der Stadt. Auf dem Campus haben Studierende und Beschäftigte zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung: von diversen Vereinen und Initiativen über den Hochschulsport bis hin zu Musik- und Theatergruppen. Dabei liegt der zentrale Campus mitten in der westlichen City Berlins zwischen Tiergarten und Ernst-Reuter Platz, ganz in der Nähe des Kurfürstendamms. Die Wege zu dem vielfältigen Freizeitangebot Berlins - von Theater, Konzerten, Ausstellungen und Sport bis hin zu einer riesigen Kneipenszene - sind daher nicht weit.