Die TUM ist stolz auf ein enges Netz, das sie mit Hochschulen in der ganzen Welt verbindet. Mit mittlerweile 140 Partneruniversitäten bestehen Partnerschaftsvertrage, die den regelmäßigen Austausch von Forschern und Studierenden beinhalten. Im Zuge der weiteren Internationalisierung werden zugleich ständig neue Verträge und Programme mit ausländischen Hochschulen und internationalen Netzwerken entwickelt. Die Umstellung aller Studiengänge auf das zweizügige Bachelor-Master-System, die bis zum Wintersemester 2008/2009 erfolgen soll, wird die Mobilitäts- und Internationalisierungsmöglichkeiten für Studierende weiter erhöhen.
Das Motto „Beste Verbindungen weltweit“ gilt sowohl für die Beziehungen zu den Nachbarn in der Europäischen Union wie in der übrigen Welt. Im Rahmen des SOKRATES/ERASMUS Programms der EU Kommission bestehen mit über 250 europäischen Hochschulen Austauschabkommen. Das Doppeldiplom Programm der TUM bietet qualifizierten Studierenden in derzeit sechs Fakultäten die Möglichkeit, sowohl den deutschen Diplom- oder Master- als auch den entsprechenden Abschluss an europäischen Partneruniversitäten zu erlangen. Ziel ist es, die Stärken der Studienangebote der jeweiligen Kooperationspartner in das gemeinsame Programm einzubringen. Sie stellen daher keine gesonderten Studiengänge dar, sondern verknüpfen die Einzelstudiengänge der jeweiligen Partnerhochschulen.
Ein besonderes Augenmerk richtet die TUM derzeit auf die Regionen Südostasien, Osteuropa und Lateinamerika. Mit der in Singapur angesiedelten Ausgründung GIST („German Institute of Science and Technology“) ist die TUM auf dem umkämpften und zukunftsträchtigen Bildungsmarkt in Südostasien vertreten. Gemeinsam mit Partnerhochschulen in Russland und Rumänien werden Sommerschulen und Studiengänge angeboten; zudem nimmt die TUM an dem vom DAAD initiierten Mobilitätsprogramm „Go East“ teil. Innerhalb des Netzwerkes „Magalhaes“ ist die TUM Mitglied des SMILE Programms, das die studentische Mobilität zwischen ausgewählten Universitäten in Europa, Karibik und Südamerika erhöhen soll. Diese drei und auch andere Regionen werden auch durch die beiden Austauschprogramme TUMexchange und LAOTSE intensiv bearbeitet.
Das TUMexchange Programm ermöglicht ein oder zwei Auslandssemester an einer von mehr als 35 renommierten Partnerhochschulen in Australien, Chile, Japan, Kanada, Marokko, Mexiko, Neuseeland, Russland und den USA. An der Partneruniversität werden Studiengebühren erlassen und Hilfe bei der Wohnungssuche geleistet. Das LAOTSE Austauschprogramm bietet die Möglichkeit, ein Semester an einer der mehr als 20 Partnerhochschulen in Indien, China und Südostasien (Indonesien, Singapur, Malaysia, Thailand, Süd-Korea) mit einem Praktikum in einem Unternehmen vor Ort zu verbinden. Als erste deutsche Universität hat die TUM hier ein Modell für die Institutionalisierung von Hochschulbeziehungen zwischen Europa und Asien entwickelt, wie sie auf den asiatisch-europäischen Gipfelkonferenzen in Bangkok 1996 und London 1998 gefordert wurden.
Mit ihren vier internationalen Austauschprogrammen bietet die TUM jedem Studierenden die Möglichkeit, ein Semester oder ein Praktikum im Ausland zu absolvieren. Zugleich wird das Angebot von englischsprachigen Masterkursen, die auf ein internationales Publikum zugeschnitten sind, fortwährend ausgebaut. Mittlerweile bestehen mehr – oft unter Einbeziehung der Gastwissenschaftler – mehr als 30 internationale Studiengänge, die teils nur auf Englisch, teils auf Deutsch und Englisch abgehalten werden. Die englischsprachigen Vorlesungen und Übungen erleichtern internationalen Studierenden den Einstieg in ein Studium an der TUM, bieten aber auch den deutschen Studierenden eine gute Vorbereitung für einen Auslandsaufenthalt. Mit insgesamt mehr als 4000 ausländischen Studierenden (inkl. Bildungsinländer), die ca. 20 % der gesamten Hörerschaft ausmachen, weist die TUM einen rund doppelt so hohen Anteil ausländischer Studierender wie der Durchschnitt der deutschen Hochschulen auf.
Moderne Wissenschaft braucht internationale Netzwerke. Gastwissenschaftler der Alexander v. Humboldt-Stiftung (AvH) wie Stipendiaten vom DAAD oder anderen Förderorganisationen kommen gerne zu einem Lehr- oder Forschungsaufenthalt an die TUM. Mit insgesamt 170 AvH-Gastwissenschaftlern (von 1998 bis 2002) belegt die TUM deutschlandweit einen Spitzenplatz. Die Institute und Lehrstühle der TUM verfügen in der Regel über hervorragende Verbindungen zu ihren Fachkollegen in anderen Ländern; viele beteiligen sich an internationalen Forschungsverbünden und den EU Programmen für Forschung und technologische Entwicklung. Das Servicezentrum Forschungsförderung & Technologietransfer vermittelt Kontakte zu nationalen und internationalen Ansprechpartnern und berät Forschungsgruppen bei der Antragstellung zur EU Förderung.
Weitere Links:
Bewerbung internationale Studierende:
http://portal.mytum.de/studium/bewerbung/bewerbung_inland
Bewerbung und Zulassung:
http://portal.mytum.de/studium/bewerbung/index_html/document_view?
Studienkolleg:
http://portal.mytum.de/studium/bewerbung/incomings/studienkolleg/document_view?
Studieninfo:
http://portal.mytum.de/studium/studieninfo/index_html_en
TUMi:
http://portal.mytum.de/studium/bewerbung/incomings/tumi_en/
Deutschkenntnisse
http://portal.mytum.de/studium/sprachenzentrum/deutschkenntnisse/document_view?
Deutschkurse:
http://portal.mytum.de/studium/sprachenzentrum/deutsch/document_view?
Austauschprogramme IO:
http://portal.mytum.de/studium/ausland/rundumdiewelt/index_html/
Kontakt:
International Office der TU München
http://portal.mytum.de/studium/ausland/kontakt/index_html