Auch im Bereich der Weiterbildung bietet die Hochschule zahlreiche Aufbau- und Ergänzungsstudiengänge sowie berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengänge an.
Es gibt unterschiedlichste Forschungskooperationen an der Universität Hannover. Mit dem Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) ist im Juli 2004 ein europaweit einmaliger Forschungskomplex eröffnet worden. Sechs Institute der Fakultät für Maschinenbau und Partner aus der Industrie haben auf 22.000 Quadratmetern die Möglichkeit, anspruchsvolle Produktionstechnik zu erforschen und umzusetzen. Sie arbeiten unmittelbar mit ihren Kunden, den Studierenden und der produzierenden Industrie zusammen zum Beispiel auf den Gebieten neue Werkzeugmaschinen, Fertigungstechnik und Produktionslogistik für die Automobil- und Flugzeugindustrie oder für den gesamten Elektronikbereich.
Im ehemaligen deutschen Pavillon auf dem Expogelände arbeitet seit Januar 2002 das Forschungszentrum L3S als Kompetenzzentrum für innovative Lerntechnologien. Im internationalen Verbund, zum Beispiel mit der Stanford University in den USA, ist ein virtueller Campus entstanden, der e-learning für alle Studienfächer möglich macht.
In enger Kooperation mit dem Laserzentrum e.V. und dem Institut für Gravitationsphysik der Universität Hannover hat die Max-Planck-Gesellschaft mit einem Teilinstitut ein internationales Zentrum für Gravitationswellen-Astronomie eingerichtet. Die Universität ist auf dem Weg zur Messung der Wellen weit fortgeschritten: Der zwei Mal 600 Meter lange Detektor GEO 600, der kleinste Veränderungen durch die Einwirkung von Gravitationswellen auffangen soll, arbeitet bereits.
