Durch diesen Zusammenschluss entsteht eine der größten Wissenschaftsinstitutionen in Europa mit dem Potenzial, auf ausgewählten Forschungsgebieten dauerhaft eine weltweite Spitzenstellung einzunehmen. Im KIT schließen sich zwei gleichstarke Partner zusammen. Universität und Forschungszentrum steuern je die Hälfte der rund 8000 Mitarbeiter und des Jahresbudgets von etwa 700 Millionen Euro bei.
Im Oktober 2006 setzte sich die Universität Karlsruhe in der ersten Runde der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder in allen drei Förderlinien durch: Graduiertenschule (Karlsruhe School of Optics and Photonics – KSOP), Exzellenz-CIuster (Center for functional Nanostructures – CfN) und Zukunftskonzept (Karlsruher Institut für Technologie – KIT). Sie erhielt damit in der ersten Runde als eine von drei Universitäten den Elite-Status. Zu diesem Erfolg hat das vorgelegte Zukunftskonzept maßgeblich beigetragen. Das zentrale Element des Zukunftskonzepts ist die Gründung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) zusammen mit dem Forschungszentrum Karlsruhe.
Nachdem Forschungszentrum Karlsruhe und Universität Karlsruhe im Dezember 2007 mit einem Kooperationsvertrag die rechtlichen Voraussetzungen für die Zusammenarbeit im KIT schufen, gaben Bund und Land im Februar 2008 grünes Licht für eine vollständige Fusion der beiden Einrichtungen zu einer Körperschaft des öffentlichen Rechts nach baden-württembergischem Landesrecht. Die rechtlichen Rahmenbedingungen der Fusion sind in einem eigenen KIT-Zusammenführungsgesetz festgeschrieben. KIT ist eine Institution mit zwei Missionen – der Mission einer Landesuniversität mit Forschung und Lehre und der Mission einer Großforschungseinrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft mit programmatischer Vorsorgeforschung – und drei Aufgaben: Forschung, Lehre und Innovation.
