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Studieren an der Universität Stuttgart: Von der Gewerbeschule zur High-Tech-Schmiede – Zukunft aus Tradition

Die Universität Stuttgart liegt inmitten einer hochdynamischen Wirtschaftsregion mit weltweiter Ausstrahlung, einer Region, die sich auf den Gebieten Mobilität, Informationstechnologie, Produktions- und Fertigungstechnik sowie Biowissenschaften profiliert hat. Die Stuttgarter Hochschule, die im Jahr 2004 ihr 175-jähriges Jubiläum feierte, wurde 1829 zu Beginn des industriellen Zeitalters in Europa gegründet. Die Kooperation zwischen technischen und naturwissenschaftlichen sowie und geistes- und sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen zählte immer zu der besonderen Stärke der Universität Stuttgart. Mit diesem Anliegen hat sie sich zu einer modernen leistungsorientierten Universität mit umfassendem Fächerkanon und einem Schwerpunkt in den technischen und naturwissenschaftlichen Disziplinen entwickelt. Nicht „Berufsqualifizierung“ allein ist die Maxime, sondern „Technik, Wissen und Bildung für den Menschen“ lautet der Wahlspruch der Universität Stuttgart.   Jährlich über 130 Millionen Euro eingeworbene Drittmittel zeigen, dass die Universität ein gesuchter Partner bei internationalen und deutschen, staatlichen und privaten Förderorganisationen und in der Wirtschaft ist. In rund 150 Instituten in 10 Fakultäten und den Zentralen Einrichtungen arbeiten über 4.000 Beschäftigte; das macht die Universität Stuttgart zu einem bedeutenden Arbeitgeber in der Landeshauptstadt. An der Universität sind gegenwärtig rund 20.000 Studierende eingeschrieben, jährlich starten etwa 1.700 Absolventen in das Berufsleben. Zudem erlernen in den Werkstätten und Labors der Uni rund 150 Auszubildende in zahlreichen Branchen vom Mechaniker bis zum Mathematisch-Technischen Assistenten ihren Beruf.

Die Universität Stuttgart pflegt ein interdisziplinär orientiertes Profil mit Schwerpunkten in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Ihre herausragende Stellung als Forschungsuniversität und das breite Spektrum ihrer Fächer macht sie heute zu einer international anerkannten und zukunftsorientierten Stätte von Wissenschaft und Forschung. Dies spiegelt sich unter anderem in dem Exzellenzcluster „Simulation Technology“ und den Graduiertenschulen „Advanced Manufacturing Engineering“ und "Moderne Festkörperwissenschaften" sowie in zahlreichen Sonderforschungsbereichen und Graduiertenkollegs. Dabei konzentrieren sich die Forschungsaktivitäten der Universität Stuttgart auf acht interdisziplinäre Schwerpunkte. Es sind dies die Bereiche Modellierung und Simulationstechnologien, Neue Materialien, Komplexe Systeme und Kommunikation, Technologiekonzepte und Technologiebewertung, Nachhaltige Energieversorgung und Umwelt, Mobilität, Integrierte Produkt- und Produktionsgestaltung sowie Gestaltung und Technologie nachhaltiger Lebensräume. Dahinter steht die Vision, den gesamten Produktentstehungs- und Produktlebenszyklus umfassend zu erforschen. Hierzu gehören auch die ingenieurtechnische Realisierung sowie die Bewertung der Nachhaltigkeit technischer Innovationen.

Persönlichkeiten wie der Philosoph Friedrich Theodor Vischer, der Literaturwissenschaftler Fritz Martini, der Wissenschaftstheoretiker Max Bense oder die Literaturwissenschaftlerin Käte Hamburger prägten die Stuttgarter Geistes- und Sozialwissenschaften. Heute lebt ihr Geist beispielsweise im Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung weiter, das mit seinen hochkarätigen Veranstaltungen die Zusammenhänge zwischen neuen Technologien und gesellschaftlichen Entwicklungen reflektiert.

Als Campus-Universität mit zwei verkehrsgünstig durch die S-Bahn verbundenen Standorten, attraktiven Naherholungsmöglichkeiten und enger Einbindung in das kulturelle Leben der Stadt gewährleistet die Uni Stuttgart beste Studien- und Arbeitsbedingungen und vielfältige Berufschancen für die Absolventen. Komfortable Wohnheime, Gastdozentenhäuser, die benachbarten Einrichtungen der Max-Planck-, der Fraunhofer Gesellschaft und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt bilden hier zusammen mit modernster lnformationstechnologie den intensiven Nährboden für Innovationen und wissenschaftlichen Austausch. Und wer mit seinem frisch erworbenen Know-how ein eigenes Unternehmen gründen möchte, findet Unterstützung und Raum bei der Technologie Transfer Initiative (TTI) an der Uni. Und auch die Lebensqualität stimmt: in der landschaftlich reizvollen Lage zwischen Wäldern und Weinbergen, der Schwäbischen Alb und dem Schwarzwald mit attraktiven Freizeitmöglichkeiten und vielseitigen kulturellen Angeboten von Ballett bis Varieté lässt es sich gut leben.

 

Auf den internationalen Wettbewerb bereitet die Universität Stuttgart ihre Absolventinnen und Absolventen mit Auslandsaufenthalten und einer wachsenden Zahl auch englischsprachiger Master- und Bachelor Studiengänge vor. Der Anteil der internationalen Studierenden an der Universität Stuttgart liegt mit über 20 Prozent weit über dem Landesdurchschnitt. Mit speziellen Programmen und Sprachkursen werden ausländische Studierende von Anfang an intensiv betreut und behalten über das Alumni-Netzwerk auch nach dem Studium engen Kontakt zu ihrer Universität Stuttgart.



 

Universität Stuttgart Baum vor Unigebäude
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