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Universität Hannover: Exzellenzcluster "Von Regenerativer Biologie zu Rekonstruktiver Therapie"

 

Der Exzellenzcluster "Von Regenerativer Biologie zu Rekonstruktiver Therapie" (REBIRTH) befasst sich mit einigen der großen Fragen der Gesundheitsforschung sowie den damit einhergehenden Herausforderungen in der Medizin. Dabei geht es - basierend auf biologischen Prinzipien und über bereits bestehende Ansätze hinaus - darum, neue therapeutische Konzepte zu entwickeln. Diese neuen regenerativen Therapien sollen zur Heilung schwerwiegender Krankheitsbilder des Herzens, der Lunge, der Leber und des Blutes (eingeschlossen Erkrankungen des Immunsystems) beitragen.

 

Dazu werden Mechanismen der Organogenese, der endogenen Reparatur und der Stammzellenbiologie in kontrollierbare in vitro Systeme sowie in Krankheitsmodelle mit möglichen klinischen Anwendungen übertragen. Die Entschlüsselung der Existenz, Charakteristika und Rolle der Stammzellen in ihren unterschiedlichen Nischen in adultem Gewebe liefern dabei wichtige Hinweise für therapeutische Strategien, die die endogene Regeneration fördern.

 

REBIRTH bündelt das Know-how von acht Institutionen, darunter die Leibniz Universität Hannover und die Medizinische Hochschule Hannover, sowie einer Vielzahl von weiteren Partnereinrichtungen aus Wissenschaft und Praxis. Ein Hauptziel des Clusters ist es, konventionelle Schranken in der Medizin zu überwinden und Synergien zwischen Medizin, Biomedizin, Physik, Chemie und Ingenieurwesen herzustellen. Die biomedizinische Forschung wird durch die Entwicklung innovativer Technologien ergänzt, die neue Potentiale für die Zell- und Gewebezucht schaffen.

 

Die Leibniz Universität Hannover deckt in diesem Gemeinschaftsprojekt vor allem den technologischen Bereich ab. Das betrifft vor allem die Rekonstruktion biologischer Funktionen der Organe und wird von den wissenschaftlichen Bereichen Chemie, Physik und Maschinenbau bearbeitet. Gemeinsam mit den Medizinern werden hier Schlüsseltechnologien für rekonstruktive Therapien entwickelt. "Hier werden Zukunftsvisionen erzeugt und langfristig umgesetzt", erklärt Prof. Heinrich-Dietrich Haferkamp vom Institut für Werkstoffkunde. "Der Exzellenzcluster umfasst die gesamte Kette von der Forschung und Entwicklung bis hin zur klinischen Anwendung eines zertifizierbaren Endproduktes."

 

 

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