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Karlsruher Institut für Technologie: DFG-Centrum für Funktionelle Nanostrukturen (CFN)

 

Das 2001 an der Universität Karlsruhe (TH) von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Baden-Württemberg gegründete DFG-Centrum für Funktionelle Nanostrukturen (CFN) wurde mit der Bewilligung des Aufstockungsantrags im Jahr 2006 zum Exzellenzcluster erweitert. Die Mittel dieser Erweiterung werden ausschließlich verwendet für den weiteren Ausbau der Nano-Biologie – einem Brückenschlag zwischen Nano- und Lebenswissenschaften. Der Name des CFN ist Programm und Vision zugleich: Die Nanowissenschaften müssen in vielen Bereichen zunächst in Nanotechnologien überführt werden, bevor sie zu einer der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts werden können. Dieser Prozess ist bislang nur in einzelnen, wenn auch wichtigen Fällen wie der Halbleiterelektronik umgesetzt worden. Das CFN will an den kritischen ersten Schritten von der Grundlagenwissenschaft zu Anwendungen mitwirken, das heißt, es will maßgeblich zu Nanostrukturen mit einer konkreten Funktion beitragen. Dabei konzentriert sich das CFN auf optische, elektronische, biologische und energetische Funktionen. Beispiele funktioneller Nanostrukturen sind photonische Metamaterialien aus „künstlichen Atomen“ für Licht mit sonst unerreichbaren optischen Eigenschaften, elektronische Bauelemente bis an die prinzipiellen Grenzen möglicher Miniaturisierung auf der Skala einzelner Atome und Moleküle sowie maßgeschneiderte zwei- und dreidimensionale Strukturen für das kontrollierte Wachstum von Zellen. Wenn nur eines dieser Beispiele einen kleinen Bruchteil der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Siliziumtechnologie aus dem „Silicon Valley“ mit sich brächte, würde das Rheintal zu Recht als „Nano Valley“ bezeichnet werden können.


Das CFN ist in die fünf Forschungsfelder Nano-Photonik, Nano-Elektronik, Molekulare Nanostrukturen, Nano-Biologie und Nano-Energie untergliedert. Am Centrum arbeiten mehr als 200 Wissenschaftler aus den Disziplinen Physik, Chemie, Biologie, Elektrotechnik und Materialwissenschaften interdisziplinär zusammen. 37 Gruppen haben ihre Wurzeln in der Universität, 19 Gruppen im Forschungszentrum, außerdem werden im CfN vier Nachwuchsgruppen gefördert.

 

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