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Press Review

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Contact:

Dr. Nicole Saverschek
(TU9 Managing Director)

TU9 German Institutes of Technology
Anna-Louisa-Karsch-Str. 2

10178 Berlin
Germany

Telephone:
+49 (0) 30/2787476-80
E-Mail: presse(at)tu9.de

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Press Release 000/2009

TU9 Informationsbroschüre neu erschienen und ab sofort bestellbar!

Der Titel ist Programm: "TU9 - Excellence in Engineering and the Natural Sciences - Made in Germany"

TU9 ist der Verband der führenden Technischen Universitäten in Deutschland.

 

Mitglieder sind RWTH Aachen, TU Berlin, TU Braunschweig, TU Darmstadt, TU Dresden, Leibniz Universität Hannover, Universität Karlsruhe (TH), TU München und Universität Stuttgart.

 

Um die Öffentlichkeit transparent über Ziele und Aufgaben des Verbands zu informieren, hat TU9 gemeinsam mit dem Institut für Wissenschaftliche Veröffentlichungen (IWV) sowie der ALPHA Informationsgesellschaft eine Informationsbroschüre herausgebracht.

 

Der Titel der Publikation: "TU9 - Excellence in Engineering and the Natural Sciences - Made in Germany", Zielgruppen sind Multiplikatoren aus Wirtschaft, Medien und Politik sowie Studieninteressierte und Wissenschaftler.

 

Das Medium enthält Informationen zum TU9 Verband, ausgewählten TU9 Projekten, den einzelnen Mitgliedsuniversitäten, ausgewählten Master-Studiengängen, Graduate Schools und selbstverständlich ein Kapitel über die Spitzenforschung an TU9 Universitäten.

 

Erfolg hat eine Geschichte: Alle TU9 Universitäten blicken auf eine lange Tradition zurück und genießen einen ausgezeichneten Ruf in der deutschen und internationalen Universitätslandschaft. Sie sind in der Zeit der Industrialisierung gegründet worden und haben seitdem maßgeblich zur Entwicklung der Ingenieurwissenschaften beigetragen.

 

Ihr wissenschaftliches Potenzial, ihr Studienangebot und die Zahl ihrer Studierenden sind über einen Zeitraum von fast 200 Jahren kontinuierlich gewachsen. Diese Gemeinsamkeiten sind die Grundlage für ihre Kooperation in dem Universitätsverband TU9.

 

Derzeit studieren an den TU9 Universitäten knapp 200.000 Studierende, was einen Anteil von 15 Prozent aller Universitätsstudenten in Deutschland ausmacht. Der Schwerpunkt der Mitgliedsuniversitäten liegt im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich.

 

Dass die TU9 Universitäten einen hervorragenden Anteil an der Ausbildung des ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs haben, zeigen deutlich die Absolventenzahlen:

 

Deutschlandweit stammen 47 Prozent der Universitäts-Absolventen in den Ingenieurwissenschaften von TU9 Universitäten und 57 Prozent der Promotionen in diesem Bereich werden an den TU9 Universitäten abgelegt.

 

TU9 Universitäten sind exzellent in der Forschung: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes warben sie 2006 ein Viertel aller Drittmittel ein. Auch im DFG Förderranking sind die TU9 Mitglieder bei den Ingenieurwissenschaften in den Spitzengruppen anzutreffen.

 

In der ExzellenzInitiative des Bundes waren TU9 Universitäten ebenfalls sehr erfolgreich. Drei von ihnen wurden sogar zu Exzellenz-Universitäten gekürt: RWTH Aachen, Universität Karlsruhe(TH) und TU München.

 

Ferner werden elf Exzellenzcluster und vier Graduiertenschulen an TU9 Universitäten im Rahmen dieser Initiative gefördert. Dass die TU9 Universitäten in den Ingenieurwissenschaften führend sind, belegen auch die 28 Sonderforschungsbereiche, die von der DFG an den TU9 Universitäten gefördert werden.

 

Diese Stärke in Lehre und Forschung nutzt TU9 auch hochschulpolitisch.

 

Im Rahmen des Bologna-Prozesses hat TU9 sich zum Beispiel zu Wort gemeldet, als es um die mögliche Verschulung der Ingenieur-Promotion ging. Das entschiedene Auftreten von TU9 hat in dieser Sache bewirkt, dass in der Londoner Bologna-Folgekonferenz im Mai 2007 den verschiedenen Promotionskulturen innerhalb Europas Rechnung getragen wurde und diese ausdrücklich beibehalten werden, anstatt einen verschulten so genannten dritten Studienzyklus länderübergreifend verpflichtend zu machen.

 

Die TU9 Universitäten begreifen den Bologna-Prozess als Chance, sie begleiten ihn manchmal kritisch, aber immer konstruktiv. Und sie setzen seine Vorgaben um, zum Beispiel die Umstellung auf Bachelor- und Master-Abschlüsse. Sie drängen jedoch gleichzeitig auf Beibehaltung der hohen Qualität der deutschen Ingenieursausbildung. So plädieren sie dafür, dass nur ein Masterabschluss dem bisherigen Diplom-Ingenieur ebenbürtig sein kann. Um den weltweit anerkannten Abschluss Diplom-Ingenieur als Marke zu erhalten, setzt sich TU9 dafür ein, ihn als Zusatz im Master-Abschlusszeugnis zu führen.

15.09.2009