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Press Review

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Press Release 000/2009

TU9 beim Preis für Hochschulkommunikation 2011 ausgezeichnet

Auszeichnung des TU9-Kommunikationskonzepts "Excellence in Engineering and the Sciences - Made in Germany"

Der Preis für Hochschulkommunikation wird von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und dem ZEIT Verlag gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung vergeben. Die Jury hat in diesem Jahr keinen ersten, dafür zwei zweite Preise verliehen: Eine Auszeichnung verbunden mit einem Preisgeld von 10.000 € ging an die TU9-Allianz für ihr integriertes Kommunikationskonzept „Excellence in Engineering and the Sciences – Made in Germany“. Damit hat TU9 bei internationalen Studienanfängern in MINT-Fächern eine Steigerung um 17 Prozent erzielt. Die Jury: „TU9 erschließt Synergien auf dem internationalen Bildungsmarkt und bringt Präsenz und Erfolge eines wettbewerbsfähigen Verbunds international orientierter Universitäten beispielhaft zur Geltung.“ Es ist das erste Mal, dass eine Hochschul-Allianz beim Preis für Hochschulkommunikation ausgezeichnet wird.

„Wir freuen uns über die Auszeichnung beim Preis für Hochschulkommunikation 2011, verliehen durch die Hochschulrektorenkonferenz, den ZEIT Verlag und die Robert Bosch Stiftung. Dies ist eine großartige Anerkennung“, sagt Prof. Dr.-Ing. Ernst Schmachtenberg, TU9-Präsident und Rektor der RWTH Aachen. „Mit dem prämierten TU9-Kommunikationskonzept haben wir über vier Jahre eine Steigerung von 17 Prozent bei internationalen Studienanfängern in MINT-Fächern erreicht. Dieser Erfolg ist dem engagierten Einsatz der International Offices der TU9-Universitäten unter der Koordinierung der TU9-Geschäftsstelle zu verdanken. Dazu gratuliere ich dem beteiligten TU9-Team und insbesondere unserem Geschäftsführer Herrn Venio Piero Quinque - auch im Namen meiner Kollegen - ganz herzlich.“

Die Jury hebt in ihrer Auszeichnung hervor: „Mit einer konzeptionell überzeugenden, zielgerichtet ausgestalteten und nachweisbar erfolgreichen Dachmarkenstrategie erzielt TU9 hohe internationale Sichtbarkeit. Die Fokussierung auf das Ziel, weltweit exzellenten Nachwuchs für sich zu gewinnen, folgt den gemeinsamen Interessen der beteiligten Universitäten. So erschließt TU9 Synergien auf dem internationalen Bildungsmarkt und bringt Präsenz und Erfolge eines wettbewerbsfähigen Verbunds international orientierter Universitäten beispielhaft zur Geltung.“ Es ist das erste Mal, dass eine Hochschul-Allianz beim Preis für Hochschulkommunikation ausgezeichnet wird.

Die TU9-Universitäten haben bereits 2006 eine langfristige TU9-MINT-Nachwuchs-Initiative gestartet mit dem Ziel, talentierte internationale Studieninteressierte für ein MINT-Studium in Deutschland zu gewinnen.
„Die Wirtschaft beklagt ja seit Jahren einen Mangel an Ingenieuren“, sagt Ernst Schmachtenberg. „Auch die TU9-Universitäten sind auf exzellenten MINT-Nachwuchs angewiesen, um ihren hohen Standard zu halten und auszubauen. Hier ist die Qualität der Bewerber entscheidend und diese Qualität beschränkt sich naturgemäß nicht auf die Geografie der Herkunft oder die Nationalität von Studienbewerbern. Mit der TU9-MINT-Nachwuchs-Initiative leisten wir einen entscheidenden Beitrag dazu, den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland im MINT-Bereich international konkurrenzfähig zu halten.“

 

 

Die TU9-MINT-Nachwuchsinitiative „Excellence in Engineering and the Sciences - Made in Germany“
Im Rahmen der Kommunikations- und Marketingstrategie haben die TU9-Universitäten mehrere Pilotprojekte initiiert, um internationalen MINT-Nachwuchs zu rekrutieren:

TU9-Pilotprojekt 1: Gemeinsames internationales Studierendenmarketing auf Messen (www.tu9.de/studies)
„Excellence in Engineering and the Sciences Made in Germany” - mit diesem Claim werben die TU9-Universitäten seit 2006 von Beijing bis nach Buenos Aires auf Studierendenmessen um die besten Studieninteressierten. Im internationalen Bildungsmarkt erzielen die TU9-Mitglieder dabei erhebliche Synergie-Effekte.

TU9-Pilotprojekt 2: Deutsche Schulen im Ausland (www.tu9.de/dana)
Die Absolventen der 140 Deutschen Schulen im Ausland sind hervorragend ausgebildet, beherrschen die deutsche Sprache und bringen eine hohe Affinität zu Deutschland mit. Seit dem Jahr 2005 wirbt TU9 hier gezielt für ein MINT-Studium in Deutschland. 2008 wurde das Alumni-Netzwerk TU9-DANA gegründet.

TU9-Pilotprojekt 3: TU9 SelfAssessment international (www.global-assess.rwth-aachen.de/tu9/index.html)
Das TU9 SelfAssessment international ist ein Online-Tool der Studienberatung und unterstützt internationale Studieninteressierte bei ihrer Entscheidung für das Studium an einer Technischen Universität.

 

 

TU9-Präsident Prof. Dr.-Ing. Ernst Schmachtenberg, HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel und TU9-Geschäftsführer Venio Piero Quinque. (Foto: HRK/Heidi Scherm)

 


Über TU9
TU9 ist die Allianz der führenden Technischen Universitäten in Deutschland: RWTH Aachen, TU Berlin, TU Braunschweig, TU Darmstadt, TU Dresden, Leibniz Universität Hannover, Karlsruhe Institute of Technology, TU München, Universität Stuttgart.
An den TU9-Universitäten sind über 200.000 Studierende immatrikuliert, rund 12 Prozent aller deutschen Studierenden.
In Deutschland stammen rd. 50 Prozent der Universitäts-Absolventen in den Ingenieurwissenschaften von den TU9-Universitäten, rd. 57 Prozent der Promotionen in den Ingenieurwissenschaften werden an den TU9-Universitäten durchgeführt.

21.11.2011