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Press Review

Here you can find the Press Review.

 

Contact:

Dr. Nicole Saverschek
(TU9 Managing Director)

TU9 German Institutes of Technology
Anna-Louisa-Karsch-Str. 2

10178 Berlin
Germany

Telephone:
+49 (0) 30/2787476-80
E-Mail: presse(at)tu9.de

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Press Release 000/2009

Führende Technische Universitäten Deutschlands (TU9) auf der Hannover Messe

Vom 13. bis zum 17. April 2015 präsentieren sich die TU9-Universitäten mit einem Gemeinschaftsstand auf der Hannover Messe (Halle 2, Stand C40) mit Projekten aus den Bereichen Elektromobilität, Medizintechnik, IT-Sicherheit und Industrie 4.0. +++ TU9-Präsident Prof. Hans Jürgen Prömel: „Die TU9-Universitäten stärken die Wirtschaft und sichern Arbeitsplätze in unserem Land.“

 

Die TU9-Universitäten sind auch in diesem Jahr gemeinsam auf der Hannover Messe anzutreffen: Vom 13. bis zum 17. April können sich internationale Besucherinnen und Besucher auf der weltweit wichtigsten Industriemesse über aktuelle Forschungsprojekte an führenden Technischen Universitäten Deutschlands – den TU9 – informieren.

 

Im Vordergrund stehen dabei TU9-Projekte aus den Bereichen

  • Elektromobilität,
  • Medizintechnik,
  • IT-Sicherheit und
  • Industrie 4.0.

 

„Die TU9-Universitäten sind entscheidende wissenschaftliche Akteure für den Hightech-Standort Deutschland“, sagt TU9-Präsident Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel. „An unseren Universitäten arbeiten Forscher an den Zukunftsthemen Industrie 4.0, Medizintechnik, IT-Sicherheit und Elektromobilität. Zudem bilden wir den Nachwuchs in den MINT-Fächern aus. Damit stärken wir die Wirtschaft und sichern Arbeitsplätze in unserem Land.“

 

Die Forschungsstärke und die Vielfalt der Themen an den Mitgliedsuniversitäten belegt TU9 dieses Jahr gleich mit drei Exponaten:

 

Elektromobilität
DELIVER – Konzeption und Aufbau eines elektrisch angetriebenen Lieferfahrzeugs
(Institut für Kraftfahrzeuge [ika] der RWTH Aachen University; www.deliver-project.org)

Ziel des im November 2011 gestarteten europäischen Verbundprojekts DELIVER war es, ein Konzept für ein elektrisch betriebenes Lieferfahrzeug für den innerstädtischen Lieferverkehr zu entwickeln, mit dem die Umweltbelastung in Städten um 40 % gesenkt werden kann.

Das Projektergebnis ist ein leichtes Nutzfahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 2.200 kg und einer maximalen Zuladung von 700 kg, vielen innovativen Extras für den Fahrer und 18 % zusätzlicher Ladekapazität verglichen mit heutigen Lieferfahrzeugen gleichen Radstands.

Zum Einsatz kommen aktuellste Technologien, wie z. B. ein vollelektrischer Antrieb mit als permanenterregten Synchronmaschinen ausgeführten Radnabenmotoren, die über ein zweistufiges Getriebe verfügen, sowie einer Hochvoltbatterie aus 80 prismatischen Li-NMC-Zellen, die die Energieeffizienz und Reichweite erhöhen.

Dank seiner ergonomischen Fahrerkabine ohne B-Säule können die Arbeitsbelastung und auch die Lieferzeit deutlich reduziert werden: Der Fahrer kann auf beiden Seiten einfach ein- und aussteigen, wodurch nicht nur Laufwege reduziert, sondern auch die Sicherheit verbessert werden. Das Türkonzept ohne Seitenschweller reduziert zusätzliche Behinderungen beim Einsteigen bei gleichzeitiger Erfüllung der Anforderungen an die passive Sicherheit.

Mit einer Mindestreichweite von 100 km und einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h stellt das DELIVER-Fahrzeug ein attraktives Nutzfahrzeugmodell für innerstädtische Anwendungen wie beispielsweise Zustelldienste, Supermärkte oder städtische Versorgungsbetriebe dar.

 

Medizintechnik
PAKO – Gehen mit Federn und Motoren
(Arbeitsbereich Sportbiomechanik, Lauflabor der TU Darmstadt;
http://lauflabor.ifs-tud.de/doku.php?id=projects:projects_prostheses)

Am Lauflabor der TU Darmstadt werden Versuchsplattformen berechnet und realisiert, mit denen der natürliche Gang bestmöglich simuliert werden kann. Es werden Prototypen entwickelt, die zunächst für gesunde Menschen gebaut werden, um dort die Bewegungsmodelle direkt implementieren zu können.

Das Exponat PAKO (Powered Ankle Knee Orthoprosthesis) ist der Prototyp einer Orthoprothese, d. h. eine Kombination aus einer Orthese (Bewegungen stabilisierend und führend) und einer Prothese (Bewegungen übernehmend), die den gesunden Fuß umfasst und ersetzt. Die Forscher wollen mit PAKO untersuchen, was den Gang ökonomischer macht. Durch Modelle abgeleitete Konzepte sollen im Hardwareversuch auf ihre Funktionalität geprüft werden. Technische Äquivalente treten an die Stelle der biologischen Strukturen: Die Wadenmuskulatur wird durch einen Motor und die Sehnen und Bänder werden durch Federn ersetzt.
Im PAKO-System sind deutlich mehr Sensoren eingebaut als benötigt, um verschiedene Kontrollkonzepte testen zu können. Zusätzlich kann man auch die Steifigkeit der eingebauten Federn ändern, um im Experiment die Notwendigkeit dieser Eigenschaft für robotische Systeme zu überprüfen. Das PAKO System wird von Nichtamputierten getragen.

 

IT-Sicherheit
Sichere Kombination von Firewalls
(Institut für Theoretische Informatik des Karlsruher Instituts für Technologie, KIT
http://www.pkm.kit.edu/downloads/Datenblatt_Sichere_Kombination_von_Firewalls_DE_FINAL_neu.pdf)

Firewalls sind eine übliche Sicherheitsmaßnahme für Unternehmensnetzwerke, doch kann keine Firewall perfekten Schutz bieten. Daher scheint es naheliegend, mehrere Firewalls in Serie hintereinander zu schalten, um Sicherheitslücken der einen Firewall durch eine andere zu schließen. Eine solche Reihenschaltung bietet aber nur Sicherheit gegen einfache Sicherheitslücken. Zieht man jedoch in Betracht, dass eine Firewall aktiv kompromittiert sein könnte, also Angriffe von ihr ausgehen können, genügt eine Reihenschaltung nicht mehr.

Am Institut für Theoretische Informatik des KIT wurde eine sichere Lösung für die Kombination von Firewalls entwickelt, die auch dann noch sicher ist, wenn eine einzelne Firewall von einem Angreifer kontrolliert wird.
Dies wird über einen speziellen Hardwarebaustein realisiert, der eine Parallelschaltung von Firewalls ermöglicht. Der Hardwarebaustein ist dabei in seiner Funktionalität wesentlich einfacher als eine Firewall.

Dass das Karlsruher Konzept sicher ist, wurde in dem „Universal Composability“-Sicherheitsmodell bewiesen: Ein ideales, fehlerfrei funktionierendes Netzwerk nach dem KIT-Konzept wird mit einem realen Netzwerk verglichen. Sind das ideale und das reale Netzwerk von außen nicht mehr zu unterscheiden, ist die Sicherheit bewiesen.

Auf dem TU9-Stand können Sie das Firewall-Konzept anhand eines Simulators ähnlich eines Computerspiels „greifbar“ erleben.

 

Industrie 4.0

Zu den Themen „Smart Factory“, „Internet der Dinge“ und Automatisierungstechnik gibt es verschiedene Forschungsprojekte an allen TU9-Universitäten, über die man sich am TU9-Stand informieren kann.

 

Veranstaltungen in der VDI-TalkING-Lounge

Montag, 13.04.2015, 15:00-16:00 Uhr
„Herausforderung Industrie 4.0: Wann kommt die smart factory wirklich?“
TU9-Präsident Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel (Präsident der TU Darmstadt) wird mit Vertretern von TUV Rheinland und AUDI AG zum Thema Industrie 4.0. diskutieren. Das Gespräch wird moderiert von Herrn Marco Dadomo (Pressesprecher VDI).
Beteiligte Unternehmen und Institutionen: AUDI AG, TU9, TÜV Rheinland, VDI
Moderation: Marco Dadomo (Pressesprecher VDI)
VDI Lounge, Halle 2, Messegelände Hannover
Besucheranmeldung über messenUxp6∂tu9 de

Dienstag, 14.04.2015, 15:00-16:00 Uhr
„Erfolgsmodell Ingenieurpromotion – Kooperationsforschung an der Schnittstelle von Industrie und Wissenschaft“
TU9-Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Wolfram Ressel (Rektor der Universität Stuttgart) diskutiert mit einem Doktoranden der Graduate School of advanced Manufacturing Engineering der Universität Stuttgart und einem Vertreter der AUDI AG über Promotionsmöglichkeiten bei Unternehmen sowie Forschungskooperationen zwischen Unternehmen und Technischen Universitäten.
Besucheranmeldung über messenSpq5∂tu9 de

 

Hier finden Sie TU9 auf der Hannover Messe:
13.-17. April 2015, 10 bis 18 Uhr, Halle 2, Stand C40. TU9 ist wieder Partner am VDI-Stand

 

Weitere Informationen finden Sie laufend aktualisiert auf www.tu9.de/hannovermesse.

 

Fotos

Foto des DELIVER-Fahrzeugs in Druckauflösung. Für Journalisten nur frei zum Abdruck mit der Angabe "ika/RWTH Aachen University": http://www.tu9.de/media/img/rwth/DSC_3076.JPG

Foto des PAKO-Systems in Druckauflösung. Für Journalisten nur frei zum Abdruck mit der Angabe
"Katrin Binner/TU Darmstadt": http://www.tu9.de/media/img/tud/seyfarth_B0A4010.jpg

Foto des Firewall-Exponats in Druckauflösung. Für Journalisten nur frei zum Abdruck mit der Angabe
"Martin Breig/KIT": http://www.tu9.de/media/img/unika/20140310-CN-01-110.jpg

 

About TU9
TU9 is the alliance of leading Institutes of Technology in Germany: RWTH Aachen University, TU Berlin, TU Braunschweig, TU Darmstadt, TU Dresden, Leibniz Universität Hannover, Karlsruhe Institute of Technology, TU München, University of Stuttgart.

More than 270,000 students, or ten percent of all German students, are registered at TU9 universities.

Around 50 percent of the university graduates and doctorates in engineering sciences in Germany originate from a TU9 University.

 

Media Contact
Dr. Nicole Saverschek (TU9 Managing Director)
TU9 German Institutes of Technology e.V.
Anna-Louisa-Karsch-Straße 2
10178 Berlin
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Tel: 0049(0)30/ 27 87 47 67
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07.04.2015
Die Presseinformation steht auch als PDF-Datei zur Verfügung.