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Das Wirtschaftsingenieurwesen

Das Wirtschaftsingenieurwesen ist eine sogenannte Schnittstellendisziplin, die ingenieur- und wirtschaftswissenschaftliche Inhalte miteinander verbindet. Wirtschaftsingenieure sind Generalisten: Sie sind sowohl mit betriebswirtschaftlichen als auch mit technischen Kenntnissen, Argumentations- und Entscheidungsstrukturen vertraut und können so  als Brückenbauer zwischen verschiedenen Disziplinen fungieren. Aufgrund ihrer betriebswirtschaftlichen Kenntnisse kombiniert mit ihren technisch-naturwissenschaftlichen Kompetenzen können Wirtschaftsingenieure unmittelbar in Führungspositionen eingesetzt werden.

 

Was sollten Sie mitbringen?

Neben guten mathematischen Kenntnissen und logischem Denkvermögen sollten Sie die Fähigkeit mitbringen, eigene Gedanken klar zu formulieren und darzustellen. Gute Kenntnisse der englischen Sprache können Ihren Studienerfolg und Ihre Berufschancen begünstigen. Entscheidend ist jedoch, dass Sie sich für technische und für betriebswirtschaftliche Zusammenhänge interessieren.

 

Hörsaal RWTH Aachen
Foto: RWTH Aachen/ Peter Winandy

Studienverlauf

Je nach Hochschule kann das Studium sehr unterschiedlich aufgebaut sein. In der Regel besteht es aus einem fixen wirtschaftswissenschaftlichen Teil und einem ingenieurwissenschaftlichen Teil, dessen Ausrichtung man bereits vor dem Beginn des Studiums aus dem Angebot der Universität wählen kann. Die häufigsten Fachrichtungen sind:

  • Maschinenbau
  • Elektrotechnik
  • Bauingenieurwesen
  • Verfahrenstechnik

An einigen Hochschulen kann man das Fach jedoch auch allgemein als „Wirtschaftsingenieurwesen“, d.h. ohne spezielle Fachrichtung, studieren.


Trotz großer Unterschiede beim Angebot bestimmter Fächer verläuft das Grundstudium an allen Hochschulen ähnlich: In den ersten drei bis vier Semestern stehen die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre im Zentrum des Studiums. Konkrete Inhalte können hier beispielsweise Buchführung und Rechnungswesen, Produktionswirtschaft oder Kosten- und Leistungsrechnung sein. Zudem stehen zu Beginn des Bachelorstudiums die naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen auf dem Stundenplan. Dazu zählen vor allem Physik, Elektrotechnik, Informatik, Konstruktionslehre und Werkstoffkunde.


In den höheren Semestern haben die Studierenden zunehmend die Möglichkeit, sich in ihrer gewünschten Vertiefungsrichtung zu spezialisieren.


Im 6. Semester verfassen Sie Ihre Bachelorarbeit.

 

Praktika

Betriebspraktika sind an vielen Hochschulen verpflichtender Bestandteil  des Studiums. Einige Hochschulen verlangen bereits bei der Zulassung den Nachweis eines Vorpraktikums.

 

Berufsfeld

Wirtschaftsingenieure lernen in ihrem Studium sowohl die Sprache der Technik als auch die der Betriebswirtschaftslehre und sind deshalb in der Lage zwischen beiden Bereichen zu „dolmetschen“. So werden sie auch im Berufsleben entsprechend häufig an der Nahtstellte zwischen Technologie und Management eingesetzt. Wirtschaftsingenieure sind in beinahe allen Unternehmensgrößen und -bereichen anzutreffen. Besonders beliebt sind die Produktion, die Beratung, der Vertrieb und die Logistik, aber auch im Marketing oder Controlling trifft man auf Wirtschaftsingenieure. Aufgrund ihrer speziellen Qualifikation sind Wirtschaftsingenieure häufig auch unmittelbar in der Firmenleitung oder deren Stabsstellen tätig.


Nicht alle Wirtschaftsingenieure arbeiten ihr Leben lang interdisziplinär. Viele entscheiden sich nach dem Studium entweder für eine eher technisch oder eher betriebswirtschaftlich ausgerichtete Tätigkeit. Das Spektrum reicht dabei vom Einkauf über die Logistik und das Qualitätsmanagement bis hin zur Forschung und Entwicklung.

 

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zu den Studienmöglichkeiten im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen an den TU9-Universitäten finden Sie hier: